Pfadi steht im Final - St. Otmar in Rücklage
publiziert: Sonntag, 14. Apr 2002 / 22:11 Uhr

Bern - Qualifikationssieger Pfadi Winterthur hat sich zu Hause mit dem dritten Sieg gegen Wacker Thun (34:28) auf direktem Weg für den Playoff-Final qualifiziert. Titelverteidiger St. Otmar St. Gallen dagegen liegt in der Best-of-5-Serie nach der 20:29-Heimniederlage gegen die Grasshoppers mit 1:2 Siegen zurück.

Pfadi Winterthur spielte sich bereits in den Final.
Pfadi Winterthur spielte sich bereits in den Final.
Für die St. Galler, die in der Qualifikation nur eines von 14 Heimspielen verloren hatten, war es bereits die zweite Niederlage vor heimischen Publikum in diesem Playoff. Die Grasshoppers legten den Grundstein zum Sieg mit einer ausgezeichneten Defensivleistung. Der Zürcher Trainer Lars Friis-Hansen reagierte auf die 25:26 verlorene Partie vom vergangen Mittwoch und liess diesmal im 3:2:1- System verteidigen. Dies stellte sich als taktischer Meisterzug heraus, denn die Ostschweizer fanden dagegen kein Mittel und blieben bei nicht weniger als 31 Angriffen erfolglos. Hinter der starken Abwehr zeigte GC-Goalie Simon Osterwalder unter den Augen von Nationaltrainer Arno Ehret mit 20 Paraden eine ausgezeichnete Leistung.

Bei St. Otmar, das bedingt durch die dünne Spielerdecke müde wirkte, enttäuschten vor allem die Aufbauer Stefan Massa und Andreas Dittert. Das Duo musste sich zahlreiche Fehlwürfe notieren lassen und brachte es zusammen auf bescheidene fünf Tore. Zudem schied in der 40. Minute Regisseur Alex Vaslikas, wie bereits im Cupfinal der ungarische Spielmacher Laszlo Sontonyi, mit einer ausgerenkten Schulter aus und fehlt damit wahrscheinlich auch im vierten Spiel am Mittwoch. Nur Kreisläufer Roman Derungs erreichte bei den Ostschweizern sein gewohntes Rendement und reüssierte siebenmal.

GC übernahm von Anfang an das Zepter. Der Rekordmeister warf in den ersten acht Angriffen sieben Tore; nach 25 Minuten stand es bereits 13:6 für die Gäste. Die endgültige Entscheidung fiel zwischen der 45. und 51. Minute als die Zürcher mit fünf Treffern in Serie von 20:14 auf 25:14 davonzogen. Bester GC-Werfer war einmal mehr der Südkoreaner Beum-Yun Cho mit sieben Toren. Dessen Landsmann Jae-Won Kang dagegen blieb weitgehend wirkungslos und musste sich mit zwei Treffern begnügen.

St. Otmar steht nun am Mittwoch in der Saalsporthalle (20 Uhr) eine schwierige Aufgabe bevor. Falls Vasilakis tatsächlich ausfällt, stehen Trainer Halid Demirovic nur noch fünf valable Feldspieler zur Verfügung.

Pfadi ungefährdet

Pfadi begann konzentriert und knüpfte an die gute Leistung beim Auswärtsieg in Thun vom letzten Mittwoch an. Das Team von Goran Perkovac, dessen Vertrag am Freitag um zwei Jahre verlängert worden war, ging schnell mit 7:2 in Führung. Zwar wurden die Winterthurer in der Folge ein wenig nachlässig und Wacker kam bis zur Pause auf 11:13 heran. Doch unter Regie des starken SHL-Topskorers Chi-Hyo Cho schoss Pfadi bis zur Mitte der zweiten Halbzeit einen beruhigenden Vorsprung heraus. Als der bis dahin gut spielende Thuner Neo-Nationalspieler Sven Zbinden in der 36. Minute nach einem groben Foul an Zumstein vom Platz verwiesen wurde, war Pfadis 14. Heimsieg in Serie endgültig nicht mehr in Gefahr.

Die Pfader zeigten eine gute Teamleistung; und der 23-jährige Goalie Pascal Stauber brachte die Thuner mit seinen 17 Paraden zur Verzweiflung. Er stach damit sein Gegenüber im Wacker-Tor, den Südkoreaner Suik-Houng Lee, klar aus. Trotz Martin Rubin fehlte es den Gästen an Routine, um den Winterthurern ein Bein zu stellen. Auch Martin Friedli konnte es mit seinen zehn Toren nicht richten.

(kil/sda)

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