Pferdeseuche in Avenches entdeckt
publiziert: Freitag, 24. Feb 2006 / 15:08 Uhr

Avenches - Im schweizerischen Nationalgestüt in Avenches sind vier Hengste als Träger einer CEM-Infektion entdeckt worden, einer typischen Deckseuche bei Zuchtpferden.

Die Pferde werden regelmässig nach einer CEM-Infektion getestet.
Die Pferde werden regelmässig nach einer CEM-Infektion getestet.
Sie stehen unter Quarantäne, alle übrigen Pferde des Gestüts werden getestet.

Wie die Leitung des Nationalgestüts mitteilte, wurde die Kontagiöse Equine Metritis (CEM) im Rahmen der routinemässig durchgeführten, halbjährlichen sanitarischen Kontrollen vor der Decksaison 2006 entdeckt. Alle Hengste des Gestüts seien am Ende der letztjährigen Decksaison noch als CEM-frei getestet worden.

Die Infektionsquelle sei derzeit noch unbekannt. Das benachbarte Institut Equestre National Avenches und die Stuten und alle anderen Hengste des Nationalgestüts seien nicht betroffen. Zusammen mit dem kantonalen Veterinäramt Waadt seien Massnahmen zur Eindämmung der nur über direkten Kontakt verbreiteten Krankheit ergriffen worden.

Kein Risiko für den Menschen

Für den Menschen bestehe kein Übertragungsrisiko, wird in der Medienmitteilung versichert. Für die Pferde ist die Krankheit nicht lebensbedrohlich.

Sie äussert sich bei der infizierten Stute durch eine Gebärmutterentzündung mit Sterilität. An CEM erkrankte Stuten können bei einem Hengstwechsel den folgenden Hengst infizieren.

Wegen der Sterilität von infizierten Stuten kann die Seuche zu hohen wirtschaftlichen Einbussen in einer Population führen. Zum ersten Mal beobachtet wurde sie 1977 in Grossbritannien. In der Schweiz wurde letztmals 1988 und 1989 ein bedeutender Ausbruch von CEM festgestellt, eingeschleppt von einer Stute aus dem Ausland.

(rr/sda)

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