Pharmafirmen senken Medikamentenpreise
publiziert: Donnerstag, 20. Dez 2007 / 14:45 Uhr

Bern - Die Pharmafirmen senken ab 2008 die Medikamentenpreise von 120 bis 150 Präparaten. Damit sollen im Gesundheitswesen nächstes Jahr 50 bis 100 Millionen Franken eingespart werden.

Die Preisanpassungen werden gestaffelt bis Januar 2009 vollzogen.
Die Preisanpassungen werden gestaffelt bis Januar 2009 vollzogen.
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Der Bundesrat hatte im vergangenen Juni beschlossen, die Preise aller 1000 Medikamente unter die Lupe zu nehmen, welche zwischen 1993 und 2003 in die Spezialitätenliste aufgenommen wurden und damit von den Krankenkassen bezahlt werden müssen.

Mit den freiwilligen Preissenkungen kommen die Pharmafirmen nun einer Verfügung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zuvor.

Dieses wäre befugt gewesen überhöhte Preise auf das Niveau der europäischen Vergleichsländer Deutschland, Dänemark, Grossbritannien und Holland zu senken.

Dank den freiwilligen Senkungen können die Pharmafirmen ihre Preise acht Prozent über dem europäischen Niveau festsetzen - mit dem Segen des BAG.

Europäisches Preisniveau

Andreas Wildi, Leiter der Sektion Medikamente im BAG, äusserte sich erfreut über das Verhalten der Pharmafirmen. Damit sei der letzte Schritt der Preisbereinigungen abgeschlossen. Die Schweiz befinde sich lückenlos auf europäischem Preisniveau.

Die Überprüfung der Preise der Zeitspanne von 1993 bis 2002 war nötig geworden, weil in dieser Periode der europäische Preisvergleich lediglich bei der Markteinführung vollzogen wurde.

Mit der sich im Parlament abzeichnenden Regelung, wonach alle drei Jahre die Preise verglichen werden können, ist Wildi überzeugt, dass die Schweiz keine Hochpreisinsel mehr sein werde.

Die Preisanpassungen werden gestaffelt vollzogen. Preissenkungen von bis zu 20 Prozent werden bereits am 1. März 2008 vollzogen. Für Senkungen, die 20 Prozent übersteigen, ist der 1. Januar 2009 als Frist vorgesehen. 2008 sollen auf diese Weise 50 bis 100 Millionen gespart werden. 2009 sollen weitere Einsparungen von 50 Millionen dazukommen.

(bert/sda)

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