Philipp Schoch drei Wochen outPhilipp Schoch zieht die nach der WM angekündigte Pause ein. Der zweifache Silbermedaillengewinner von Arosa setzt in den kommenden drei Wochen im Weltcup aus, um diverse Blessuren auszukurieren.
(fest/Si)
Das Fass zum Überlaufen brachte der WM-Parallelslalom vor einer Woche, in dem sich Philipp Schoch sprichwörtlich zu Platz 2 hinter seinem Bruder Simon quälte. Zur Entzündung zwischen dem rechten Schien- und Wadenbein und dem Kapselriss im Daumen kam eine muskuläre Überlastung des unteren Rückenbereichs hinzu. Die Konsequenz war, dass Franco Giovanoli, der Snowboard-Chef von Swiss Ski, dem zweifachen Olympiasieger im Zielraum die Bindung öffnen musste.
«Manchmal muss man auf den Körper hören und pausieren», bestätigte Philipp Schoch eine entsprechende Meldung im «Blick». «Sonst können solche Verletzungen chronisch werden.» Schoch will und wird nach eigenen Aussagen am 16. Februar in Furano (Jap) mit kompromittierten Chancen auf den Sieg in der Disziplinen-Wertung wieder ins Geschehen eingreifen. «Ich müsste die letzten drei Rennen gewinnen, um noch vorne dabei zu sein. Und selbst dann würde es schwierig», rechnet er vor.
Derweil kann Simon Schoch bereits am Sonntag in Nendaz beim einzigen Weltcup-Rennen in der Schweiz seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen. «Das ist das Schöne an meiner Verletzung. So bleibt wenigstens der Weltcup-Sieg in der Familie», kommentierte Philipp die Leaderposition seines Bruders mit einem Lachen.
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