Philippiner lassen sich kreuzigen
publiziert: Freitag, 2. Apr 2010 / 08:12 Uhr
Kreuzigung an Ostern in San Fernando, Pampanga, Philippinen aus dem Jahre 2006.
Kreuzigung an Ostern in San Fernando, Pampanga, Philippinen aus dem Jahre 2006.

Manila - Im Gedenken an das Leiden Jesu haben sich auf den Philippinen am Karfreitag etwa 20 Männer und mindestens eine Frau zu einer freiwilligen Kreuzigung gemeldet. Tausende Schaulustige waren am Morgen auf dem Weg in die nördlichen Provinzen Pampanga und Bulacan.

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Das Ritual hat auf den überwiegend katholischen Philippinen Tradition. Die Katholische Kirche ist dagegen, unternimmt aber wenig, um das blutige Spektakel zu unterbinden.

Bei den Kreuzigungen werden die Freiwilligen mit Nägeln an Holzkreuze genagelt. Die Teilnehmer bezeichnen dies als Sühne-Akt. «Immer mehr Philippiner leiden wegen der Wirtschaftskrise», sagte der Bauarbeiter Rolando Bautista (39), der sich in San Juan auf die schmerzhafte Prozedur vorbereitete.

«Die Kriminalität steigt und viele Menschen verlieren die Ehrfurcht vor Gott. Ich hoffe, dass mein Opfer der Menschheit hilft.» Der Vater von fünf Kindern hat sich schon mehrfach kreuzigen lassen.

(tri/sda)

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