Phonak geht vor den Sportgerichtshof
publiziert: Mittwoch, 15. Dez 2004 / 19:38 Uhr

Phonak spielt im Kampf um eine Lizenz für die ProTour 2005 die letzte Karte. Der Schweizer Rennstall reichte beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne Berufung gegen den negativen Entscheid der UCI-Lizenzkommission ein.

Phonak will sich mit starken Leistungen für eine allfällige Wildcard an der TdF empfehlen.
Phonak will sich mit starken Leistungen für eine allfällige Wildcard an der TdF empfehlen.
Mit dem Gang vor die letzte Instanz ergeben sich drei Möglichkeiten. Wenn das CAS den Entscheid des internationalen Verbandes bestätigt, wäre Phonak höchstens dank Wildcards zu den 27 Rennen der ProTour zugelassen. Wenn es den Entscheid aufhebt, kann das Gericht die UCI entweder zur Erteilung einer ProTour-Lizenz zwingen oder die Akte zur Neubeurteilung an die Lizenzkommission zurückgeben.

Wie Fälle an Olympischen Spielen wird die Phonak-Berufung im beschleunigten Verfahren abgehandelt. Das CAS gibt der UCI 20 Tage Zeit für eine schriftliche Stellungnahme. Mitte Januar kommt es zu einer Anhörung vor einem dreiköpfigen Schiedsgericht. Die Schiedsrichter werden bei beschleunigten Verfahren vom CAS bestimmt.

Urteil bis Ende Januar

"Ein Urteil wird bis Ende Januar gefällt", sagte CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb. Die Phonak-Verantwortlichen werden also vor dem ersten ProTour-Rennen wissen, ob die Mannschaft eine Lizenz und damit garantierte Startplätze hat oder auf Wildcards angewiesen ist.

Auf die laufenden Vorbereitungen für die Saison 2005 hat das Geschehen auf juristischem Parkett keinen Einfluss. Statt sich auf einen positiven Entscheid zu verlassen, will sich Phonak mit starken Leistungen zu Jahresbeginn vor allem für eine allfällige Wildcard an der Tour de France empfehlen. Manager Urs Freuler rechnet damit, dass auch die drei Wildcards Ende Januar vergeben werden.

Dem Team Phonak war die Lizenz für die ProTour vor zwei Wochen in zweiter Instanz verweigert worden. Im ersten Frust hatte sich Patron Andy Rihs noch nicht festlegen wollen, ob seine ARcycling AG als Betreiberin der Equipe in Berufung gehen will. "Wir haben uns das lange und gut überlegt. Die ganze Angelegenheit ist sehr umfangreich", sagte Phonak-Anwalt Alessandro Celli.

(bert/Si)

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