«Physibles»: Pirate Bay bietet 3D-Downloads
publiziert: Dienstag, 24. Jan 2012 / 19:25 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 7. Feb 2012 / 21:17 Uhr
Ein 3D-Objekt aus einem Drucker.
Ein 3D-Objekt aus einem Drucker.

Leipzig - In Erwartung, dass eines Tages Ersatzteile für das eigene Auto gedruckt werden können, hat die File-Scharing-Webseite The Pirate Bay eine neue Objektgattung vorgestellt. Sie heisst «Physibles», worunter 3D-Downloads fallen, die mit Hilfe von 3D-Druckern in Zukunft ausgedruckt werden sollen.

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«Technisch ist es durchaus möglich, universelle Sachen wie Ballettschuhe oder Sonstiges mit Hilfe der 3D-Technologie herzustellen. In der heutigen nachhaltigen Zeit werden aber erst die Umweltauswirkungen geprüft, bevor in diese Richtung investiert wird. Bis zur Markteinführung solcher Produkte ist es noch ein langer Weg», erklärt Jens Bieler, 3D-Modelling- und Produktionsverantwortlicher bei reality service.

Enorme Kosten verzögern Markteinführung

Das analoge wurde vom digitalen Zeitalter abgelöst. Dinge wie Musik, Filme oder Bücher können mittlerweile auf digitaler Basis ident vervielfältigt werden. Es ist Zeit für den nächsten Schritt. Doch Bieler hat bereits vergangenes Jahr im pressetext-Interview noch Hindernisse für den Einzug des 3D-Drucks in die Haushalte gesehen

The Pirate Bay ist der Meinung, dass der nächste Schritt das Kopieren von digitalen Formen in physische Objekte sein wird und bietet mit «Physibles» jetzt 3D-Downloads an. Dreidimensionale Computer und Scanner sollen laut der Homepage nur der Anfang sein. In 20 Jahren, so heisst es auf der Plattform, soll es möglich sein, Sneackers zu downloaden. «Die Zeitangabe ist realistisch, doch preislich wird es sich der normale Verbraucher wohl noch nicht leisten können zu dieser Zeit», so Bieler

Nutzen für Gesellschaft enorm

Der Nutzen für die Gesellschaft ist enorm. Der Versandhandel auf der ganzen Welt soll dadurch eingestellt und Kinderarbeit dadurch beseitigt werden. «Wir werden in der Lage sein, Nahrung für hungrige Menschen zu drucken und zwar nicht nur das Rezept, sondern eine gesamte Mahlzeit», wird auf der Homepage erklärt.

«Arbeit ist so oder so da. Das bedeutet auch, dass das Ganze finanziert werden muss. Ich sehe darin momentan keinen Vorteil, und Hungersnöte auf diesem Wege beseitigen zu können, halte ich für nicht realistisch», meint Bieler.

 

 

(fest/pte)

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