Aber ohne Beitritt der Schweiz
Piratenpartei sagt Ja zur EU
publiziert: Samstag, 9. Jun 2012 / 22:26 Uhr
Die Partei, die über 1500 Mitglieder zählt, will in Zukunft professioneller werden.
Die Partei, die über 1500 Mitglieder zählt, will in Zukunft professioneller werden.

Aarau - Die Piratenpartei Schweiz hat am Samstag an ihrem zweitägigen Parteitag in Aarau ein klares Bekenntnis zu einem gemeinsamen Europa abgelegt. Einen Beitritt der Schweiz zur EU lehnen die Piraten aber ab.

6 Meldungen im Zusammenhang
Dennoch formulierten die Piraten ihre Wunschvorstellungen über die künftige Ausgestaltung der EU. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wünscht sich die Partei, dass die EU direktdemokratisch organisiert wird und jeder Staat das gleiche Gewicht erhält. Ausserdem fordern die Piraten eine transparente Organisation und eine demokratisch legitimierte Exekutive.

Die vor knapp drei Jahren gegründete Piratenpartei Schweiz hat sich laut eigenen Angaben die Förderung des freien Zugangs zu Wissen und Kultur zum Ziel gesetzt. Zudem sollen die Bürgerrechte und die Privatsphäre gestärkt werden.

Die Piraten wollen auch einen transparenten Staat sowie die Bekämpfung von Medienverboten und Zensur. Die Partei, die über 1500 Mitglieder zählt, will in Zukunft professioneller werden. Die Versammlung bewilligte dem Präsidium ein Budget für die Einrichtung eines Sekretariats.

(knob/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 6 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bellinzona - Die Piratenpartei breitet ... mehr lesen
Mit der neuen Sektion sind die Piraten in 22 der 26 Kantone vertreten.
Die Piratenpartei im Wahlkampf. (Archivbild)
Kiel - Die Landtagswahl im norddeutschen Bundesland Schleswig-Holstein entscheidet sich in einem äusserst knappen Rennen: SPD und CDU lagen nach den Hochrechnungen von ARD und ZDF am ... mehr lesen 13
Prag - Piratenparteien aus 25 ... mehr lesen
Die Piratenparteien wollen für die Europawahl 2014 zusamenspannen.
Delegierte von Piratenparteien aus mehr als 25 Länder sind in Prag zusammengekommen, darunter auch die Schweiz. (Archivbild)
Prag - Delegierte von Piratenparteien aus mehr als 25 Ländern - darunter der Schweiz - sind in Prag zusammengekommen. Ziel ist unter anderem die Gründung einer Europäischen ... mehr lesen
Bern - Die Anzeige der Piratenpartei ... mehr lesen
Mit Trojanern können etwa die Tastaturanschläge mitgelesen werden.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei.
Stuttgart - Nach ihrem Erfolg in Berlin ... mehr lesen
Die Piratenpartei
ist nichts weiter als eine logische Konsequenz der laufenden Volksverdummung auf dem Weg des Homo Sapiens zum Vierbeiner.
Eine Zeiterscheinung quasi.

Sie ermöglicht das politische Dabeisein für Bürger mit "Intellekt light", die zwischen Party und Chillout noch schnell die Meinung zu einem Thema abgeben.
Für die EU zu sein, aber gegen den Beitritt der Schweiz ist da gar kein Widerspruch. Es reiht sich wunderbar ein in: Stromsparen ja, aber nicht bei mir - Freiheit für alle, aber nicht für die anderen - Toleranz ja, ausser für die SVP - Arbeit für alle, aber Ferien für mich - Kuscheljustiz nein, ausser, wenn ich erwischt werde... usw...

Die Piratenpartei ist die Partei, die von allen am ehrlichsten demonstriert, wo die Demokratie heute hingelangt ist. Während die anderen Parteien grossenteils nur Volkstheater üben, zeigen die Piraten ungeschminkt ihr Gesicht.
Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die ganze Demokratur nach diesem Schema funktioniert. Stimmabgabe per smartphone, mit gleichzeitigem Herunterladen der Migros-Aktionsliste und 20 Sekunden Gratisgespräch. 30 Sekunden, wer seine Stimmabgabe zwischen 15 und 16 Uhr abgibt und dem Meinungsforschungsinstitut verrät, ob man für 40 Sekunden Gratisgespräch auch zu einer anderen Meinung bereit wäre.
Nach der Abstimmung dann die Verkündung des Resultats mit dem Hinweis, dass die Demokratur nun doch das Gegenteil davon umsetzt, dafür aber eine Gratisparty in der Berner Innenstadt organisiert. Verhaftung aller Oppositionellen mit dem Hinweis an die Stirnrunzler, dass schon alles gut komme, Gildo sie lieb habe und dafür die Party 20 Minuten länger dauere. Was dann allerdings der Polizei vergessen wurde, mitzuteilen, die diese mit Tränengas beendet. Was übrigens anderentags in der Zeitung ganz anders dargestellt wurde.....
Nö, woher denn?
Schaut man auf Deutschland, ist ja kein Programm zu haben das Programm.

Bis anhin haben die dort mit leeren Worthülsen ja besser abgeschnitten als die FDP. Wahrscheinlich weil man deren Worthülsen über die Jahrzehnte schon zu gut kennt. So gesehen haben die auch kein Programm.

Was uns zur Frage bringt, braucht eine Partei in der vernetzten, audiovisuellen Zeit überhaupt noch ein Programm? Reichen da nicht attraktive Kandidaten/innen und gutes Marketing. Image statt Botschaft. Schlussendlich wird ja auch nur ein Produkt verkauft, wenn auch ein intellektuelles. Da die Piraten gegen starkes Urheberrecht sind, ist es eine Frage der Zeit bis die anderen Parteien in Teilen deren Aussagen kopieren werden.

Ich glaube zwischen einem Turnverein und dieser Partei ist zur Zeit nicht viel Unterschied. Mitmachen aus Spass. Wenn wir Pech haben fängt der Blocher auch noch an zu Twittern.
aus dem Gedächtnis
zitiert: "Der neue Mensch steht weder links, noch rechts, er geht."
nach Herbert Meier
Oder muss es jetzt der "Neumensch" heissen?
Nu Tja
was ist die Piratenpartei denn nun eigentlich. Links oder Rechts?
Oder sind das wollsockentragende Ökorechtsradikale Gutmenschen?

Ich bin verwirrt. Wissen Sie's?
Tja nu
Etwa so wie ein Vegetarier "ja zur Mastzucht aber ohne Hühnchen" sagen würde. Wenn man für Transparenz und Bürgerrechte ist, kann man eigentlich nicht für die EU sein.
Die...
Piraten müssen jede Gelegenheit nutzen, ihre Backen aufzublasen und zu zeigen, dass sie auch noch da sind.
Für die EU, aber ohne CH-Beitritt. Hört sich doch gut an! Immerhin!
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels. Während zwei Monaten wird der Schriftzug das Dach der Vertretung zieren. mehr lesen 1
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen 3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen  
Beginn mit Segnung  Bern - Mit einem Treffen der Verkehrsminister der Alpenländer am Dienstagnachmittag werden ... mehr lesen  
Johann Schneider-Ammann eröffnet den Gotthard-Basistunnel.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 11°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 12°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 14°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 11°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 15°C 24°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Nebel
Genf 15°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten