Pit Bull-Club erwägt Klage
publiziert: Mittwoch, 18. Jan 2006 / 15:20 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Jan 2006 / 17:23 Uhr

Bern - Der American Pit Bull Terrier Club Schweiz erwägt juristische Schritte gegen das geplante Pitbull-Verbot.

Starke Hunde - Starke Herrchen.
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Auch die übrigen Schweizer Hundehalter kritisieren den Bund vehement: Die geplanten Rassenverbote seien willkürlich. «Falls die vom Bundesamt für Veterinärwesen geplanten Massnahmen umgesetzt werden, werden wir juristische Schritte unternehmen», sagte Kerstin Adam, Präsidentin des American Pit Bull Terrier Clubs Schweiz, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Rund 100 Personen - Hundehalter und -züchter, Tierschützer, Veterinäre und andere betroffene Kreise - nahmen gegenüber dem Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) Stellung zu den geplanten Massnahmen. Diese waren am Freitag vom BVET vorgestellt und danach in eine kurze fünftägige Anhörung geschickt worden.

Mischlingsverbot

Das BVET will Pitbulls in der Schweiz verbieten. Für 13 Rassen sollen zudem die Haltevorschriften verschärft werden. Auch Mischlinge dieser 13 Rassen, darunter Rottweiler oder Dobermann, sollen verboten werden. Reinrassige Tiere sollen hingegen weiterhin zugelassen sein. Um sie zu halten, braucht es aber eine Bewilligung.

Das Pitbull-Verbot sei eine Freiheitsbeschränkung, sagte Adam. Eine solche Massnahme sei zudem unverhältnismässig und wiege die Bevölkerung in falsche Sicherheit. Es handle sich um einen politischen und nicht einen sachlichen Entscheid. Das BVET habe auf Druck von aussen reagiert.

Willkür

Auch andere Schweizer Hundehalter lehnen die geplanten Verbote als willkürlich ab. Sie entbehrten jeder wissenschaftlichen und statistischen Grundlage, sagte Peter Rub, Präsident der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG).

Der Schweizer Tierschutz (STS) macht geltend, dass vom Staat nicht mehr erwünschte Hunde in seinen - von der öffentlichen Hand nicht subventionierten - Heimen landen würden. Das sei nicht gerecht.

Der Bundesrat wird die Massnahmen gegen gefährliche Hunde am 1. Februar verabschieden.

(fest/sda)

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