Pjöngjang will Atomgespräche wieder aufnehmen
publiziert: Freitag, 11. Dez 2009 / 07:15 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Dez 2009 / 08:21 Uhr

Seoul - Die nordkoreanische Regierung will künftig wieder mit der internationalen Gemeinschaft über ihr umstrittenes Atomprogramm verhandeln. Dies teilte das nordkoreanische Aussenministerium in Pjöngjang nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA mit.

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Die Gespräche mit dem US-Sondergesandten Stephen Bosworth seien «aufrichtig und offen» gewesen. (Im Archivbild Stephen Bosworth)
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«Nordkorea und die Vereinigten Staaten haben vereinbart, wieder miteinander zu kooperieren und Meinungsunterschiede einzugrenzen», erklärte die nordkoreanische Regierung demnach am Freitag.

Die Gespräche mit dem US-Sondergesandten Stephen Bosworth seien «aufrichtig und offen» gewesen. Es sei Einvernehmen erzielt worden, die sogenannten Sechser-Gesprächen weiterzuführen.

US-Sondergesandten Stephen Bosworth

Bosworth war mit dem Ziel nach Nordkorea gereist, die internationalen Verhandlungen mit Pjöngjang wieder in Gang zu bringen. Nordkorea war im April nach einem zweiten Atombombentest aus den sogenannten Sechser-Gesprächen ausgestiegen.

Im Oktober hatte die Führung in Pjöngjang dann ihre Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Gespräche signalisiert, im Gegenzug forderte sie aber direkte Verhandlungen mit den USA.

Teilnehmer der Sechser-Gespräche sind neben den beiden koreanischen Staaten die USA, Japan, China und Russland. Bosworth reiste am Donnerstag wieder aus Nordkorea ab.

(zel/sda)

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