Podestplatz für Ambrosi Hoffmann
publiziert: Samstag, 5. Mrz 2005 / 13:33 Uhr / aktualisiert: Samstag, 5. Mrz 2005 / 14:41 Uhr

Hermann Maier feierte in Kvitfjell im vorletzten Rennen den ersten Saisonsieg in der Abfahrt. Erfreulich hielten sich die Schweizer: Ambrosi Hoffmann wurde Dritter, Silvan Zurbriggen Achter und Didier Défago Zehnter.

Ambrosi Hoffmann sorgte für ein versöhnliches Schweizer Resultat.
Ambrosi Hoffmann sorgte für ein versöhnliches Schweizer Resultat.
Pechvogel des Rennens war der Österreicher Michael Walchhofer, der mit einem 3. Platz sich definitiv den Abfahrtsweltcup hätte sichern können.

Der Ex-Weltmeister stürzte aber, so dass die Entscheidung auf die Lenzerheide vertagt wird. Bode Miller, 4. in Kvitfjell, bleibt im Rennen.

Beim Finale in der Schweiz reicht Walchhofer jedoch bereits ein 15. Platz zum Gewinn des "kleinen Weltcups".

Miller baut Vorsprung aus

Beim "Grossen Weltcup" um den Gesamtsieg baute Miller seinen Vorsprung auf Benjamin Raich (12.) von 29 auf 57 Punkte aus - spannend bleibts weiterhin.

Theoretisch besitzt auch Hermann Maier, der seinen 49. Weltcupsieg feierte, noch eine minime Siegeschance.

Für Maier ist dieser Triumph ohnehin ein Jubiläum: Er feiert seinen 50. Weltcupsieg, weil er den Sieg von Val d´Isère 1997 mitrechnet.

Jener war ihm aberkannt worden, weil er vor der "Roten Linie" seine Ski ausgezogen hatte.

Beste Schweizerleistung des Winters

Mit drei Klassierungen unter den ersten zehn boten die Schweizer die beste Mannschaftsleistung des Winters, und das erst noch nach einem Sturz des Trainingsbesten Bruno Kernen (ohne Verletzung).

Ambrosi Hoffmann gelang überdies der erste Podestplatz eines Abfahrers in diesem Winter.

Er selber war seit seinem 3. Platz in Kitzbühel im letzten Winter nie mehr so gut klassiert.

Zurbriggen (8.) erzielte das zweitbeste Abfahrtsresultat seiner Karriere und qualifizierte sich souverän für das Weltcup-Finale vom nächsten Mittwoch auf der Lenzerheide.

Kvitfjell (No). Weltcup-Abfahrt Männer, Schlussklassement:
1. Hermann Maier (Ö) 1:46,10. 2. Mario Scheiber (Ö) 0,13 zurück. 3. Ambrosi Hoffmann (Sz) 0,31. 4. Bode Miller (USA) 0,65. 5. Daron Rahlves (USA) 0,76. 6. Marco Büchel (Lie) 0,93. 7. Christoph Gruber (Ö) 0,94. 8. Silvan Zurbriggen (Sz) 1,00. 9. Fritz Strobl (Ö) 1,02. 10. Didier Défago (Sz) 1,03. 11. Kjetil Andre Aamodt (No) 1,06. 12. Benjamin Raich (Ö) 1,11. 13. Erik Guay (Ka) 1,12. 14. Peter Fill (It) 1,13. 15. David Poisson (Fr) 1,16.

16. Yannick Bertrand (Fr) 1,20. 17. Johann Grugger (Ö) 1,30. 18. Pierre-Emmanuel Dalcin (Fr) 1,38. 19. Aksel Lund Svindal (No) 1,40. 20. Werner Franz (Ö) 1,41. 21. Alessandro Fattori (It) 1,53. 22. Klaus Kröll (Ö) 1,65. 23. François Bourque (Ka) 1,69. 24. Kristian Ghedina (It) und Andreas Schifferer (Ö) 1,70. 26. Konrad Hari (Sz) 1,83. 27. John Kucera (Ka) 1,94. 28. Cornel Züger (Sz) und Kurt Sulzenbacher (It) 1,96. 30. Patrick Staudacher (It) 2,10.

Ferner: 33. Lasse Kjus (No) 2,15. 34. Tobias Grünenfelder (Sz) 2,18. -- 52 Fahrer gestartet, 48 klassiert; ausgeschieden u.a. Patrik Järbyn (Sd), Michael Walchhofer (Ö), Bruno Kernen (Sz).

(rr/Si)

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