Polens Städte bleiben liberal
publiziert: Montag, 13. Nov 2006 / 07:07 Uhr / aktualisiert: Montag, 13. Nov 2006 / 09:25 Uhr

Warschau - Bei den Gemeindewahlen in Polen am Sonntag haben die Menschen auf dem Land überwiegend konservativ gewählt.

Die liberale Opposition von Donald Tusk konnte vor allem in den Städten punkten.
Die liberale Opposition von Donald Tusk konnte vor allem in den Städten punkten.
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Die Städte entschieden sich gemäss ersten Auszählungen für die oppositionellen Liberalen.

Gemäss provisorischen Ergebnissen gingen die Bürgermeisterposten in den meisten Grossstädten an die Opposition oder an unabhängige Kandidaten.

In den Kleinstädten und auf dem Land siegte meist die nationalkonservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS).

Test für die Konservativen

Die Neubesetzung der Stadt- und Gemeinderäte galt auch als Test für die seit einem Jahr in Warschau regierenden Nationalkonservativen, die mit den Zwillingsbrüdern Kaczynski Regierungschef und Staatsoberhaupt stellen.

Soziologen werteten die Wahlen als «gelbe Karte» für die Regierung. Unabhängige Beobachter gingen davon aus, dass die Opposition bei den Wahlen Boden gewinnen konnte.

Mehr als 270 000 Kandidaten bewarben sich um einen Platz in den Stadt- und Gemeinderäten. Über 8000 Gemeindepolitiker strebten nach einem Bürgermeisteramt.

Stichwahl in Warschau

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnete sich in der Hauptstadt Warschau ab, wo der frühere Ministerpräsident Kazimierz Marcinkiewicz für Kaczynskis Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) antrat.

Er lag nach Prognosen mit 37,2 Prozent der Stimmen nur knapp vor der liberalen Kandidatin Hanna Gronkiewicz-Waltz, für die 36,5 Prozent der Warschauer stimmten.

Angesichts dieser Mehrheitsverhältnisse stand bereits fest, dass es in zwei Wochen zu einer Stichwahl kommt. Gemäss Umfragen hätte dann Gronkiewicz-Waltz die besseren Chancen.

(rr/sda)

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