Polin jahrelang von Vater eingesperrt und missbraucht
publiziert: Dienstag, 9. Sep 2008 / 21:04 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Sep 2008 / 21:56 Uhr

Warschau - In Polen ist ein Mann festgenommen worden, dessen mutmassliche Verbrechen stark an den Inzest-Skandal im österreichischen Amstetten erinnern. Wie die Polizei mitteilte, soll der 45-Jährige seine Tochter sechs Jahre lang eingesperrt haben.

Der Mann wurde wegen Verdachts der Vergewaltigung und der Freiheitsberaubung zunächst für drei Monate inhaftiert.
Der Mann wurde wegen Verdachts der Vergewaltigung und der Freiheitsberaubung zunächst für drei Monate inhaftiert.
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Er habe die Tochter sexuell missbraucht und zwei Kinder ihr gezeugt, teilte die polnische Polizei mit. Der Mann wurde den Angaben zufolge in der östlich von Warschau gelegenen Stadt Siedlce festgenommen, als er versuchte nach Italien zu fliehen.

Der Mann wurde wegen Verdachts der Vergewaltigung und der Freiheitsberaubung zunächst für drei Monate inhaftiert. Die heute 21-jährige Tochter war nach Angaben der Polizei in der vergangenen Woche zusammen mit ihrer Mutter in der ostpolnischen Stadt Siemiatycze zur Polizei gegangen.

Sie gab an, seit ihrem 14. Lebensjahr von ihrem Vater im Haus gefangen gehalten und wiederholt vergewaltigt worden zu sein. In den Jahren 2005 und 2007 brachte sie den Angaben zufolge zwei Kinder zur Welt, die sie zur Adoption freigab.

Sie seien «wahrscheinlich» bei den Vergewaltigungen gezeugt worden, sagte der Sprecher weiter. Die Frau sagte demnach aus, ihr Vater habe sie gezwungen, die Kinder wegzugeben. Zur Entbindung habe er sie begleitet. Ihr Vater habe ihr das «Leben zur Hölle» gemacht, sagte der Ermittler Jacek Dobrzynski im polnischen Fernsehen.

(fest/sda)

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