Politaktivist Harald Buchmann will nicht zahlen
publiziert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 22:04 Uhr

7000 Franken sind dem Politaktivisten Harald Buchmann von der Universität und der Stadtpolizei St. Gallen in Rechnung gestellt worden. Er hatte im Januar eine Anti-WEF-Aktion initiiert. Der Kommentar Buchmanns: «Ich werde nicht bezahlen.»

Die Aktion fand vor der Hochschule St. Gallen statt.
Die Aktion fand vor der Hochschule St. Gallen statt.
Harald Buchmann bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA Medienberichte, wonach ihm der Einsatz der Polizei und derjenige eines von der Universität St. Gallen (HSG) beauftragten Sicherheitsdienstes in Rechnung gestellt wurden. «Man will mich fertigmachen», sagte er. Die Rechnungen seien «völlig daneben».

Weil keine Anklage gegen ihn erhoben worden sei und ihm niemand sagen könne, er habe etwas Verbotenes gemacht, werde er die Rechnungen im Gesamtbetrag von rund 7000 Franken nicht bezahlen.

Buchmann hatte im Januar für die Gruppe «Aktiv unzufrieden, deren Sprecher er damals war, eine Demonstration zusammen mit dem sogenannten »Schwarzen Block« angekündigt. Das rief die Polizei und die Universität auf den Plan. Polizisten und Angestellte einer Sicherheitsfirma wurden aufgeboten. Sie beobachteten die Aktion.

Die Demonstration richtete sich gegen das World Economic Forum (WEF) in Davos. An der Kundgebung vor der HSG nahmen eine Handvoll Aktivisten teil. Der »Schwarze Block« entpuppte sich als eine mit schwarzem Plastik überzogene Holzbeige. Die Anti-WEF-Aktion verlief friedlich - doch Harald Buchmann kommt sie jetzt teuer zu stehen.

Und nicht nur das: Die Universität St. Gallen, an der Buchmann zur Zeit der Aktion studiert hatte, hat gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Das Verfahren ist hängig.

(bsk/sda)

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