Untergetaucht
Polizei fahndet nach Rechtsextremist Marcel Strebel
publiziert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 10:31 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 12:27 Uhr

Schwyz - Das Kantonsgericht Schwyz hat den bärtigen Rechtsextremisten Marcel Strebel zur Verhaftung ausgeschrieben. Doch Strebel ist untergetaucht. Deshalb wird nach ihm gefahndet. Strebel muss ins Gefängnis. Er wurde wegen Gefährdung des Lebens zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.

Erwin Merz, Sekretär des Schwyzer Justizdepartementes, bestätigte am Dienstag einen Bericht der «Neuen Schwyzer Zeitung». Demnach wurde Strebel vorerst zum Strafantritt aufgeboten. Die Post sei aber nicht mehr zustellbar.
Laut Merz ist Strebel vorerst national zur Verhaftung ausgeschrieben. Sollte die Suche ergebnislos verlaufen, erwägt man eine internationale Fahndung. Es gibt nämlich Gerüchte, wonach Strebel sich in Frankreich aufhält.
Gemäss Zeitungsbericht hat sich Strebel bis vor etwa einem halben Jahr die Post postlagernd nach Brunnen schicken lassen. Inzwischen holt er sie nicht mehr ab.

Auf Polizeibeamte geschossen
Der ehemalige Chef der rechtsextremen Patriotischen Front wurde vom Kantonsgericht Schwyz im Januar 1999 zu 24 Monaten Gefängnis verurteilt. Er wurde schuldig befunden, bei einer nächtlichen Schiesserei 1994 das Leben zweier Polizisten gefährdet zu haben. Bei dem Vorfall in einem Restaurant am Vierwaldstättersee hatten zwei Schwyzer Polizisten Strebel aufgefordert, die Waffe niederzulegen. Statt dessen eröffnete er das Feuer auf die Beamten. Diese schossen zurück und trafen Strebel an der Schulter.
Erfolglos blieb Strebel mit dem Versuch, die Polizisten wegen Schusswaffengebrauchs und Unterlassens der Nothilfe zu belangen. Das Verhöramt des Kantons Schwyz entschied im Dezember 1999, keine Strafuntersuchung zu eröffnen. Die Beamten seien in Lebensgefahr gewesen, die Schussabgabe notwendig und verhältnismässig gewesen.

(ba/sda)

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