Polizei greift ein
publiziert: Samstag, 22. Jan 2005 / 14:17 Uhr / aktualisiert: Samstag, 22. Jan 2005 / 15:52 Uhr

Bern - Die Polizei hat in der Berner Innenstadt mit rigorosen Personenkontrollen begonnen. Hunderte Anti-WEF-Demonstranten wurden kontrolliert, ihre Personalien aufgenommen.

Und wieder muss mit Auseinandersetzungen und Querelen gerechnet werden.
Und wieder muss mit Auseinandersetzungen und Querelen gerechnet werden.
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Die Kontrollen wurden aufgrund des Äusseren der Menschen vorgenommen, wie sda-Korrespondenten beobachteten.

Neben den Personalien wurden zum Teil Haarfarbe und Grösse aufgenommen.Mehrere Menschen wurden auf den Polizeiposten mitgenommen.

Für den Moment abgeschlossen sind die Kontrollen im Hauptbahnhof. Hier waren am Mittag ein paar Dutzend Demonstrationswillige aus der Romandie blockiert und kontrolliert worden.

In den Berner Gassen zirkulierten verschiedene Gruppen

Die Polizei hatte aus dem Internet erfahren, mit welchem Zug die Westschweizer Globalisierungsgegner in Bern einfahren würden.

Am frühen Nachmittag waren die Ausgänge am Hauptbahnhof wieder offen. Die Situation war ruhig, aber angespannt. Die Polizei markierte weiterhin mit einem Grossaufgebot Präsenz.

In den Berner Gassen zirkulierten derweil verschiedene Gruppen von Demonstrationswilligen. Sie trugen Ballone und Transparente auf sich mit Sprüchen wie Eine andere Welt ist möglich oder Das WEF platzen lassen.

Der öffentliche und der Autoverkehr zirkulierten weitgehend ungehindert

Beim Bärengraben startete zudem kurz nach 13 Uhr die Tanzparade Richtung Mühleplatz und Gaswerk. Ein paar Hundert Menschen nahmen teil und tanzten friedlich zu Musik, die aus diversen Musikwagen dröhnte. Einige beklagten sich über die scharfen Vorkehrungen der Polizei.

Gemeinderat billigte Umzug

Nach dem Verzicht auf eine Grossdemonstration hatten globalisierungskritische Organisationen zu Aktionen des zivilen Ungehorsams aufgerufen.

(kst/sda)

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