Heftige Auseinandersetzungen in Athen
Polizei in Athen setzt Tränengas gegen Demonstranten ein
publiziert: Mittwoch, 26. Sep 2012 / 21:04 Uhr
Die Beamten setzten Tränengas und Blendgranaten ein, wie das Fernsehen zeigte. (Symbolbild)
Die Beamten setzten Tränengas und Blendgranaten ein, wie das Fernsehen zeigte. (Symbolbild)

Athen - 50'000 Menschen haben vor dem Parlament in Athen gegen das Sparprogramm der Regierung protestiert. Am Rande der Demonstration kam es zu Scharmützeln zwischen Polizisten und Vermummten.

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Rund 200 vermummte Autonome schleuderten mehrere Brandflaschen auf die Polizei. Die Beamten setzten Tränengas und Blendgranaten ein, wie das Fernsehen zeigte. Tausende Demonstranten flüchteten in Nebenstrassen.

Es war seit Monaten die grösste Kundgebung gegen die Sparmassnahmen und der erste umfassende Ausstand seit Antritt der neuen Regierung im Juni.

Zwei Gewerkschaften hatten am Mittwoch zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Flüge wurden gestrichen, Züge fielen aus. Auch der Einzelhandel beteiligte sich. Viele Geschäften blieben geschlossen. Spitäler arbeiteten nur mit Notbesetzung.

Zum Streik aufgerufen hatten die beiden grössten Gewerkschaften des Landes, die die Hälfte der rund vier Millionen Arbeitnehmer des Landes repräsentieren.

(knob/sda)

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