Polizei verbietet Kinofilm
publiziert: Samstag, 10. Feb 2007 / 18:17 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 11. Feb 2007 / 17:54 Uhr

Zürich - Eine in Zürich für Sonntag geplante Vorführung des Films «Salò oder Die 120 Tage von Sodom» des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini wurde abgesagt. Die Stadtpolizei Zürich hatte den Film verboten.

Pier Paolo Pasolini (geboren 1922 in Bologna; gestorben 1975 in Ostia) war ein italienischer Filmregisseur, Dichter und Publizist.
Pier Paolo Pasolini (geboren 1922 in Bologna; gestorben 1975 in Ostia) war ein italienischer Filmregisseur, Dichter und Publizist.
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Die Polizei war durch Medienberichte auf den Film aufmerksam geworden, wie Sprecher Marco Cortesi auf Anfrage erklärte. Nach der Visionierung sei man zum Schluss gekommen, dass «die Verbreitung» nicht zulässig sei.

Im Film würden Gewalt dargestellt und menschliche Ausscheidungen gezeigt.

Der Film hätte eine Pasolini-Retrospektive des Zürcher Kinos Xenix beschliessen sollen, die in der Kirche St. Jakob beim Stauffacher gezeigt wurde.

Gemäss Cortesi einigten sich am Freitag Organisatoren und Polizei darauf, auf den Film zu verzichten. Stattdessen findet nun eine Podiumsdiskussion statt.

Umstrittener Film

Pasolinis letzter Film «Salò» gilt seit seinem Erscheinen im Jahr 1975 als eines der umstrittensten Werke der Filmgeschichte. Wegen seiner Darstellung von Vergewaltigung, Folter und Mord wurde der Film in vielen Ländern verboten. Für den Kommunisten Pasolini war er extremster Ausdruck seiner antifaschistischen Haltung.

(dl/sda)

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