Polizei zeigt Veranstalter der Demo in Bern an
publiziert: Freitag, 19. Okt 2007 / 10:57 Uhr

Bern - Nach den Krawallen in der Berner Innenstadt vom 6. Oktober reicht nun auch die Berner Stadtpolizei Anzeige ein - und zwar gegen die Organisatoren der unbewilligten Gegenkundgebung.

Nun prüft auch die Polizei rechtliche Schritte gegen den Veranstalter.
Nun prüft auch die Polizei rechtliche Schritte gegen den Veranstalter.
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Als Tatbestand kommt unter anderem Verletzung des Kundgebungsreglements in Frage. Derzeit sei man daran, eine entsprechende Anzeige auszuarbeiten, sagte Polizeisprecherin Stefanie Gerber auf Anfrage der SDA.

Geprüft werde auch, ob noch weitere Rechtsnormen verletzt worden seien.

Die Anzeige richtet sich gegen die Veranstalter der unbewilligten SVP-Gegenkundgebung, also gegen die Veranwortlichen des Komitees «Schwarzes Schaf», und nicht gegen Einzelpersonen wie beispielsweise jene linksautonomen Chaoten, die auf dem Bundesplatz die Infrastruktur des Wahlanlasses der SVP zerstörten.

Über ein Dutzend Anzeigen

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen gingen bisher über ein Dutzend Anzeigen ein, darunter auch eine des Bundesamtes für Bauten und Logistik.

An Bundesbauten waren Schäden von rund 16'000 Franken entstanden. Die Polizei rechnet insgesamt mit Sachschäden von über 200'000 Franken.

Am 6. Oktober kam es in der Berner Altstadt zu Ausschreitungen, nachdem die SVP ihre Anhängerschaft zu einem Wahlfest geladen hatte.

Das Komitee «Schwarzes Schaf» lud zu einer unbewilligten Gegenkundgebung ein. An deren Rande kam es zunächst zu Scharmützeln, später zogen rund 500 linksautonome Chaoten durch die Innenstadt und lieferten sich eine Strassenschlacht mit der Polizei.

(tri/sda)

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