Erfolgreiche Fahndung bei Regensdorf
Polizeihündin stellt Flüchtende nach Unfall
publiziert: Sonntag, 7. Feb 2016 / 17:45 Uhr / aktualisiert: Montag, 8. Feb 2016 / 00:13 Uhr
Keine Chance gegen den Geruchssinn von Akita.
Keine Chance gegen den Geruchssinn von Akita.

Nach einem Verkehrsunfall wollte sich heute Morgen der verantwortliche PKW-Lenker der Kontrolle durch die Polizei entziehen. Allerdings hat er dabei die Rechnung ohne die Diensthündin Akita gemacht.

Um etwa 9.30 Uhr gingen laut Mitteilung der Kantonspolizei Zürich am Sonntag nach einem Verkehrsunfall in Rümlang bei der Einsatzzentrale verschiedene Meldungen ein. Demnach war ein Lenker mit seinem Personenwagen in einen Kandelaber gefahren und sei anschliessend, ohne sich um den Schaden zu kümmern, Richtung Regensdorf weggefahren.

Aufgrund weiterer Anrufer, die den geflüchteten und stark beschädigten Wagen gesehen hatten, fanden die ausgerückten Kantonspolizisten das im Morast steckengebliebene Auto im Waldgebiet Tüfelsbüel verlassen sowie ohne Kontrollschilder vor.

Bei der anschliessenden Fahndung trafen die Polizisten bei Oberdorf auf zwei Männer, die dem Signalement entsprachen. Diese ergriffen beim Anblick des beschrifteten Polizeifahrzeuges sofort wieder die Flucht. Die eingesetzte Diensthündin Akita vom Kandersturm spürte die zwei Flüchtenden kurze Zeit später in einer Garage auf.

Bei den zwei Fahrzeuginsassen handelt es sich um Schweizer im Alter zwischen 26 und 30 Jahren aus dem Bezirk Dielsdorf. Sie haben sich vor der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland zu verantworten. Beim Lenker wurden Alkoholsymptome festgestellt; es wurde eine Blutprobe angeordnet.

(bert/news.ch)

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