Schweizweit tätig
Polizeischlag gegen Berner Kokainhändler
publiziert: Mittwoch, 21. Jan 2015 / 12:12 Uhr
Insgesamt wurden über drei Kilogramm Kokain sichergestellt. (Symbolbild)
Insgesamt wurden über drei Kilogramm Kokain sichergestellt. (Symbolbild)

Nach intensiven Ermittlungen, welche sich über mehrere Monate erstreckten, hat die Kantonspolizei Bern einen umfangreichen Handel mit Kokain aufgedeckt. Insgesamt wurden über drei Kilogramm Kokain, rund 160 Ecstasy-Pillen sowie Bargeld sichergestellt. Zwei Personen befinden sich in Haft, eine Dritte ist bereits verurteilt worden.

Die Kantonspolizei Bern hat einen umfangreichen und internationalen Kokainhandel aufgedeckt. Gestützt auf Erkenntnisse der Strafverfolgungsbehörden der Kantone Zürich und Waadt waren unter der Leitung der Kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben im Frühling 2014 Untersuchungen aufgenommen worden. Im Zuge der mehrere Monate dauernden Ermittlungen konnten drei Personen festgenommen werden, eine davon im Kanton Basel-Stadt. Insgesamt wurden zudem über drei Kilogramm Kokain mit einem überdurchschnittlich hohen Reinheitsgrad, rund 160 Ecstasy-Pillen sowie mehrere tausend Franken und Euro Bargeld sichergestellt.

Bei den im Kanton Bern Verhafteten handelt es sich um einen 47-jährigen Nigerianer sowie eine 48-jährige Staatsangehörige der Demokratischen Republik Kongo. Nach aktuellem Kenntnisstand hatte der Mann regelmässig Kokainlieferungen vom Ausland in die Schweiz koordiniert. Die Frau lieferte die Betäubungsmittel schliesslich an verschiedene Abnehmer in der ganzen Schweiz aus. Ihnen konnte allein im letzten Monat der Ermittlungen der Handel mit zirka 10 Kilogramm Kokain nachgewiesen werden. Bei der dritten, im Kanton Basel verhafteten Person, handelt es sich um einen 39-jährigen Nigerianer.

Der 47-jährige Mann und die Frau befinden sich derzeit in Haft. Sie werden sich unter anderem wegen schweren Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz vor der Justiz zu verantworten haben. Der 39-jährige Mann ist im Kanton Basel-Stadt bereits wegen Widerhandlungen verurteilt worden.

(Kapo Bern/news.ch mit Agenturen)

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