Population der Weisstörche hat stark zugenommen
publiziert: Montag, 14. Aug 2006 / 15:44 Uhr

Hamburg - Es gibt wieder mehr Weissstörche in Europa: Mit rund 230 000 Brutpaaren weltweit verzeichnet der aktuelle Weissstorchzensus ein Plus von 37 Prozent in den vergangenen zehn Jahren, wie der Naturschutzbund (NABU) in Hamburg berichtete.

Das storchenreichste Land ist Polen mit 52 500 Brutpaaren.
Das storchenreichste Land ist Polen mit 52 500 Brutpaaren.
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Das storchenreichste Land ist demnach Polen mit 52 500 Brutpaaren. Es folgen Spanien mit etwa 33 200 und die Ukraine mit rund 30 000 Brutpaaren.

In der Schweiz nahm die Zahl der Weissstörche in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent auf 198 zu, wie Kai-Michael Thomsen vom Michael- Otto-Institut im NABU auf Anfrage sagte. Einen Rückgang in Europa stellte der Zensus 2004/2005 nur in Dänemark fest. Dort halbierte sich der Bestand auf 3 Paare.

Einen besonders starken Zuwachs um fast 90 Prozent seit der vorangegangenen Zählung 1994/1995 registrierten die Störchenschützer in der so genannten Westpopulation, die über Spanien nach Westafrika ins Winterquartier zieht.

«Die Gründe hierfür sind günstige Nahrungsressourcen auf Reisfeldern und Mülldeponien, gute Überwinterungsbedingungen im westafrikanischen Sahel und die Entstehung einer Überwinterungstradition von mehreren 10 000 Störchen in Spanien», sagte Thomsen.

Ostroute

Die über die Ostroute ziehende Population Mittel- und Osteuropas nahm in dem Zeitraum dagegen nur um 26 Prozent zu. In Tschechien und Lettland änderte sich die Zahl der Störche kaum. In Weissrussland und der Ukraine zählten die Störchenexperten dagegen 70 Prozent mehr Brutpaare als zehn Jahre zuvor.

Sorge bereite dem NABU die Entwicklung dagegen in Usbekistan, wo die seltene Unterart Turkestanstorch ihre Hauptverbreitung hat. Dort habe sich der Brutbestand auf 745 Paare halbiert. Die Bedrohung für den Weissstorch in dieser Region hänge wahrscheinlich mit der Wahl ihrer Nistplätze vor allem auf den Masten von Stromleitungen zusammen.

(fest/sda)

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