Menschen lassen Essen nur selten stehen - Auch Geschirr relevant
Portionsgrösse entscheidet über Fettleibigkeit
publiziert: Mittwoch, 16. Sep 2015 / 15:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Sep 2015 / 15:37 Uhr
Bekämpfung der Fettleibigkeit - Auf die Portions- und Tellergrösse kommts an!
Bekämpfung der Fettleibigkeit - Auf die Portions- und Tellergrösse kommts an!

Die Verringerung der Portionsgrössen, die in Supermärkten, Restaurants und zu Hause angeboten werden, könnte laut einer Studie der University of Cambridge zur Bekämpfung von Fettleibigkeit beitragen. Die Analyse von 61 Studien hat ergeben, dass die Menge des Essens auf dem Teller beeinflusst, wie viel unabsichtlich gegessen wird.

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Das Team um Ian Shemilt geht davon aus, dass kleinere Teller, Gläser und Besteck den Menschen dabei helfen könnten, weniger zu essen. Experten wie Brian Ratcliffe von der Robert Gordon University betonten, dass die meisten Menschen nur widerstrebend einen Teller mit Resten des Essens stehen lassen.

Die in den Cochrane Database of Systematic Reviews veröffentlichten Daten zeigen, dass das Anbieten von mehr Essen auch dazu führt, dass es gegessen wird. Den Forschern zufolge sind die Portionen in den vergangenen Jahrzehnten immer grösser geworden. Allein in Grossbritannien sind zwei von drei Erwachsenen entweder übergewichtig oder fettleibig. Damit nimmt das Risiko von Herzproblemen, Typ-2-Diabetes und von Krebserkrankungen zu.

Wissenschaftliche Belege entdeckt

Die aktuellen Studienergebnisse, die auf den Daten von 6.711 Personen basieren, die an einer ganzen Reihe von klinischen Untersuchungen teilgenommen haben, legen nahe, dass der Verzicht auf grosse Portionen helfen könnte, pro Tag bis zu 279 Kalorien einzusparen. Shemilt nach handelt es sich bei diesen Daten um die bisher eindeutigsten wissenschaftlichen Belege dafür, dass die Menschen mehr essen und trinken, wenn ihnen beim Essen und Trinken grössere Portionen, grössere Verpackungen oder grösseres Geschirr angeboten wird.

"Konsumenten können einen Einfluss nehmen. Wir alle können zum Beispiel die Grösse des Geschirrs beeinflussen und in Restaurants kleinere Portionen bestellen", erläutert Shemilt. Das Team erklärt auch, dass Massnahmen der Regierung helfen könnten. Kleinere Packungen zu einem günstigeren Preis oder Übergrenzen der Packungsgrenzen bei sehr kalorienreichen Nahrungsmitteln könnten beim Abnehmen eine positive Wirkung erzielen.

(pte)

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