Post lanciert Internet-Portal «yellowworld»
publiziert: Donnerstag, 21. Sep 2000 / 15:25 Uhr

Bern - Die Schweizerische Post geht ins Netz: Sie nahm am Donnerstag mit «yellowworld» ihre neue Internet-Plattform in Betrieb. Die Post lässt sich den Versuch, im E-Business Fuss zu fassen, in den nächsten drei Jahren 350 Millionen kosten.

Für Konzernchef Ulrich Gygi ist die Post «mit ihren Dienstleistungen und Kernkompetenzen in der Kette zwischen Produzenten, Lieferanten, Handel und Konsumenten ausgezeichnet platziert.» Das Portal unter dem Markennamen «yellowgate.ch» bündelt elektronischen Handel, Dienstleistungen und Informationen.

Die Tochtergesellschaft yellowworld AG soll neues Wachstum in den Kerngeschäften der Post generieren und damit im postnahen Umfeld neue Erträge bringen. Die «Investition in die elektronische Zukunft» steht vor dem Hintergrund der Liberalisierung, die früher oder später auch dem einträglichen Briefpost-Monopol der Garaus machen wird.

Die Strategie der Post sei mit Risiken verbunden, räumte Gygi mit Blick auf den harten Konkurrenzkampf ein. Die Post habe aber ausgezeichnete Voraussetzungen, im Markt der Internetportale bestehen zu können.

yellowworld-Chef Jean-Pierre Streich verwies auf die technologischen Neuheiten, mit der das Portal aufwarte, warnte aber zugleich vor Startschwierigkeiten. «Wir werden nicht vor Problemen gefeit sein», sagte Streich, wohl auch in Erinnerung an das Debakel beim Start der hochmodernen Paket-Verteilzentren.

Heute beschäftigt die neue Tochtergesellschaft der Post in Bern 70 Personen. Bis Ende Jahr sollen es 120 sein, bis 2002 rund 300. Bis 2003 soll der Break even geschafft werden, bis dahin will die Post 350 Millionen Franken investieren. Sie rechnet in dieser Zeitspanne mit Erträgen von 150 Millionen Franken.

Mit yellowworld konkurrenziert die Post direkt Blue Window, das Internet-Angebot der Swisscom. Von Schwesternkampf der ehemaligen Regiebetriebe wollte Streich aber nichts wissen. Mit der Swisscom gebe es beim Aufbau elektronischer Business-to-business-Marktplätze sogar eine Partnerschaft.

(sda)

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