Beliebter als Facebook und Co.
Postkartengrüsse sind voll im Trend
publiziert: Dienstag, 17. Jul 2012 / 10:51 Uhr
Die gute alte Postkarte hat noch nicht ausgedient.
Die gute alte Postkarte hat noch nicht ausgedient.

Bern - Erhalten Daheimgebliebene Feriengrüsse, stehen diese meistens auf Postkarten. Etwas weniger häufig verschickt werden Text- und Bildnachrichten mit dem Handy. Eher zurückhaltend sind Schweizer Touristen hingegen mit Grüssen auf Facebook.

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Das Marktforschungsinstitut Link hat im Auftrag von comparis.ch 1209 15- bis 74-Jährige befragt. Über zwei Drittel (69 Prozent) gaben an, zumindest hin und wieder aus den Ferien zu grüssen und zu berichten, wie es ihnen geht. 77 Prozent dieser Personen greifen dann zum Kugelschreiber und schreiben eine Karte.

61 Prozent der Reisenden zücken das Handy und tippen ein SMS oder ein MMS. Und häufiger als dass per Email oder über Facebook gegrüsst wird, wird angerufen: 39 Prozent melden sich telefonisch aus den Ferien, 26 Prozent per Email und 18 Prozent über Facebook.

Schon länger etablierte und traditionelle Kommunikationsformen würden klar bevorzugt, auch von Jüngeren, stellte comparis.ch in der Mitteilung vom Dienstag fest. Die meisten Menschen aus der Schweiz wollten zudem nur ausgewählten Empfängerinnen und Empfängern schreiben und nicht Hunderten Freunden und Bekannten.

45 Prozent in den Ferien nie online

Die Zurückhaltung gegenüber dem Internet könnte auch damit zu tun haben, dass nur knapp die Hälfte (45 Prozent) der Touristen dieses in den Ferien überhaupt nutzt. 11 Prozent der Befragten gaben an, täglich oder fast täglich im Netz unterwegs zu sein, 10 Prozent tun dies mehrmals pro Woche und rund jede dritte Person gelegentlich.

Unter 30-Jährige nutzen das Internet in den Ferien häufiger. Nur 27 Prozent dieser Altersgruppe geben an, in den Ferien gar nicht online zu gehen. Männer surfen zudem häufiger als Frauen. 37 Prozent der Männer, aber 54 Prozent der Frauen sind unterwegs nie online.

Wer in den Ferien im Internet surft, tut dies meist mit einem eigenen Gerät oder benutzt einen Computer des Hotels. Lediglich 7 Prozent gehen in ein Internet-Café. comparis.ch mahnt beim Surfen mit dem Mobiltelefon zur Vorsicht: Mit einem Schweizer Handy sei der Gang ins Netz im Ausland massiv teurer als in der Schweiz.

(bert/sda)

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