Postpäckli voller Thai-Pillen in Zürich sichergestellt
publiziert: Donnerstag, 17. Jan 2008 / 10:58 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Jan 2008 / 11:15 Uhr

Zürich - 3500 Thai-Pillen sind am Flughafen Zürich sichergestellt worden. Die Drogen waren in ein Ledermäppli eingearbeitet. Dieses war in Bangkok an einen Mann in Basel abgeschickt worden. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren.

Polizeihündin in Aktion. (Archivbild)
Polizeihündin in Aktion. (Archivbild)
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Drogenhündin «Gioia» hatte ihre Freude an dem Paket, das ihr Herrchen ihr unter die Nase hielt. Bei genauerem Untersuchen entdeckten die Grenzwächter auch den Grund: Was auf den ersten Blick ein harmloses Aktenmäppchen aus Leder war, entpuppte sich als Drogenversteck.

Adressiert war das Paket an einen in Basel wohnhaften 48-jährigen Vietnamesen, wie es bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Basel auf Anfrage hiess. Der Mann wurde wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren ein.

Wie Hans Arzethauser, Sprecher des Kommandos Grenzwachtregion VII Aargau/Zürich au Anfrage sagte, handelt es sich um einen der grössten Drogenfänge im Postverkehr. Normalerweise und «relativ häufig» fänden sich in Postsendungen geringe Drogenmengen. Wer das Paket in der thailändischen Hauptstadt aufgegeben hatte, konnte Arzethauser nicht sagen.

Verspätet informiert

Gemäss Mitteilung machten die Grenzwächter den Drogenfund bereits Ende Oktober 2007. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen könne man erst jetzt informieren.

Die Gefährlichkeit der Thai-Pillen entspreche etwa jener des so genannten Crack, warnt die Grenzwacht. Das starke Aufputschmittel mache unter anderem euphorisch und sehr aggressiv. Nach heutigen medizinischen Erkenntnissen könne der Konsum zu einem teilweisen oder völligen Gedächtnisverlust und zur Invalidität führen.

(ht/sda)

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