Posträuber in Kirchberg hatte keine Bombe
publiziert: Mittwoch, 30. Jul 2008 / 14:23 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Jul 2008 / 14:57 Uhr

Kirchberg - Nach dem bewaffneten Raubüberfall auf die Poststelle im bernischen Kirchberg fahndet die Polizei weiterhin nach dem Täter. Dieser flüchtete mit mehreren tausend Franken Beute. Sprengsätze hatte er aber keine bei sich.

Die Taschen mit angeblichen Bomben waren leer.
Die Taschen mit angeblichen Bomben waren leer.
Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass von den beiden Taschen nie eine Gefahr ausging, sagte Stefanie Gerber, Sprecherin der Kantonspolizei Bern, auf Anfrage.

Der Räuber hatte am Dienstag beim Überfall die Anwesenden mit einer Faustfeuerwaffe bedroht. Ausserdem liess er zwei Taschen mit angeblichen Bomben zurück.

Der Mann konnte mit einer Beute von mehreren tausend Franken flüchten, so Gerber. Die Fahndung läuft weiter. Die Poststelle in Kirchberg ist bereits wieder regulär geöffnet.

Die beim Überfall anwesenden Kunden und Mitarbeitenden der Post wurden durch die Polizei und Fachleute der Post betreut, wie es hiess.

(bert/sda)

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