Poutiainen schlägt Österreicherinnen
publiziert: Freitag, 15. Feb 2008 / 16:26 Uhr / aktualisiert: Freitag, 15. Feb 2008 / 19:54 Uhr

Die Finnin Tanja Poutiainen überholte im Slalom von Zagreb die beiden nach dem 1. Lauf führenden Österreicherinnen Marlies Schild und Nicole Hosp und feierte ihren 7. Weltcupsieg. Sandra Gini wurde als beste einer starken Schweizer Mannschaft Elfte.

Damit glich Poutiainen im Zagreb-Duell mit Marlies Schild auf 2:2 aus. Bisher hatten nur diese beiden Fahrerinnen am Zagreber Hausberg «Sljeme» gewonnen. Poutiainen siegte 2005, Schild 2006 und 2007. Seit ihrem Triumph vor drei Jahren hatte die Finnin keinen einzigen Slalom mehr gewonnen.

Die grosse Verliererin war Nicole Hosp, die ausschied und damit auch die Gelegenheit vergab, sich im Gesamtweltcup von (der abwesenden) Lindsey Vonn abzusetzen. Die zwei sind weiterhin punktgleich. Überdies musste Hosp im Slalom-Weltcup die Führung an ihre Teamkollegin Marlies Schild abtreten.

Positive Schweizer Bilanz

Obwohl Aline Bonjour als stärkste Fahrerin im ersten Lauf (11.) ausfiel, hinterliess die Schweizer Mannschaft einen überzeugenden Eindruck. Drei klassierten sich in den Top 20.

Und wäre auch Bonjour durchgekommen, die sich auf dem Weg zu einer absoluten Top-Klassierung befand, wäre sogar ein Jahrzehnt-Ergebnis realisiert worden. Seit Mitte der Neunziger Jahren waren nie mehr vier Schweizerinnen in einem Slalom unter den ersten 20 klassiert gewesen.

Aber auch so darf sich die Bilanz sehen lassen. Sandra Gini fuhr zum dritten Mal in diesem Winter ins erste Dutzend und rückt damit in die erste Startgruppe vor. Seit Sonja Nef im Jahr 2003 war nie mehr eine Schweizerin so gut positioniert. Célina Hangl verpasste als 14. ihr persönliches Bestergebnis nur um einen Rang. Und die Engelbergerin Denise Feierabend gab als 18. einen überwältigenden Einstand im Weltcup.

Hangl und Feierband sind noch nicht einmal 19 Jahre alt. Sie wurden lediglich übertroffenen von einer andern Fahrerin mit Jahrgang 1989, dem norwegischen Supertalent Nina Löseth, das den 5. Platz belegte. Sonst waren alle Finalistinnen deutlich jünger. Noch vor einem Jahr besass Swiss-Ski lediglich drei Startplätze. Jetzt durften bereits wieder sieben fahren, und dank Feierabend gibt es sogar einen 8. Startplatz - ein bemerkenswerter Leistungsausweis für die gute Arbeit der Trainer-Crew.

Gesamtklassement:
1. Poutiainen 1:52,83. 2. Schild 0,52 zurück. 3. Zuzulova 0,68. 4. Kathrin Zettel (Ö) 0,89. 5. Nina Löseth (No) 1,34. 6. Sarka Zahrobska (Tsch) 1,57. 7. Manuela Mölgg (It) 1,60. 8. Maria Pietilä-Holmner (Sd) 1,88. 9. Therese Borssen (Sd) 1,91. 10. Monika Bergmann (De) 2,27.

11. Gini 2,68. 12. Anja Pärson (Sd) 3,09. 13. Fanny Chmelar (De) 3,36. 14. Hangl 3,49. 15. Nika Fleiss (Kro) 3,59. 16. Susanne Riesch (De) 3,64. 17. Elisabeth Görgl (Ö) 3,88. 18. Denise Feierabend (Sz) 4,22. 19. Anna Goodman (Ka) 4,56. 20. Marina Nigg (Lie) 4,57.

21. Annalisa Ceresa (It) 4,78. 22. Veronica Smed (Sd) 5,50. 23. Caroline Fernsebner (De) 5,73. 24. Frida Hansdotter (Sd) 7,59. 25. Aline Bonjour (Sz) 7,76. 26. Simone Streng (Ö) 8,11.

(bert/Si)

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