Powell wirbt in Damaskus und Beirut für Nahost-Friedensplan
publiziert: Samstag, 3. Mai 2003 / 18:39 Uhr

Damaskus - US-Aussenminister Colin Powell hat in Syrien und Libanon um Unterstützung für den neuen Nahost-Friedensplan geworben. Wir wünschen einen Palästinenserstaat, der Seite an Seite mit Israel in Frieden lebt, sagte Powell in Damaskus.

Colin Powell wirbt für Friedensplan.
Colin Powell wirbt für Friedensplan.
Vor einem Gespräch mit dem syrischen Präsidenten Baschar el Assad machte Powell zugleich deutlich, dass er auch über die syrische Unterstützung für radikal-islamische Palästinenserorganisationen sowie die Hisbollah-Milizen sprechen will. Diese lehnen einen Frieden mit Israel ab.

Weitere Gesprächsthemen waren die Abriegelung der Grenze zum Irak sowie die Massenvernichtungswaffen. Die US-Regierung argwöhnt, Syrien gewähre Vertretern des gestürzten irakischen Regimes Unterschlupf und entwickle Chemiewaffen. Beide Vorwürfe wies Syrien zurück.

Powell wollte sich nicht zu den Konsequenzen äussern, falls die syrische Führung den Wünschen der US-Regierung nicht nachkommen sollte. Ich bin gekommen, um Diplomatie zu betreiben, sagte Powell. Man werde in der Zukunft sehen, ob die syrische Regierung die neue Situation verstanden habe.

Nach Medienberichten haben Syrien und Libanon Vorbehalte gegen den neuen Nahost-Friedensplan, weil darin nicht das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge und Vertriebenen festgeschrieben ist. In Libanon leben 350 000 Palästinenser.

Powell sprach vor seiner Rückreise nach Washington am Samstag bei einem Zwischenstopp in Beirut auch mit dem libanesischen Regierungschef Rafik Hariri. Dabei gab der US-Aussenminister zu verstehen, dass er sich ein unabhängiges Libanon frei von ausländischen Truppen wünsche. Dies war ein Hinweis auf die weitere Präsenz syrischer Soldaten in Libanon.

(bert/sda)

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