Gericht weist Klagen zurück
Präsidentenwahl in Mexiko für gültig befunden
publiziert: Freitag, 31. Aug 2012 / 10:42 Uhr
Wahlsieger Enrique Peña Nieto.
Wahlsieger Enrique Peña Nieto.

Mexiko-Stadt - Die von den linken Parteien angefochtene Präsidentschaftswahl vom 1. Juli in Mexiko wird nicht annulliert. Rund zwei Monate nach dem Urnengang wies das Oberste Wahlgericht am Donnerstagabend (Ortszeit) die Klagen des linken Lagers zurück.

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Dessen Kandidat Andrés Manuel López Obrador hatte dem Wahlsieger Enrique Peña Nieto von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) unter anderem Stimmenkauf im grossen Stil vorgeworfen.

López Obrador hatte unmittelbar nach dem 1. Juli die Wahl angefochten und das Wahlgericht mit zahlreichen Klagen überzogen. Er erreichte, dass die Hälfte der Urnen neu ausgezählt wurde, was seine Niederlage bestätigte.

Peña Nieto lag weiterhin klar mit einem Vorsprung von 6,2 Prozentpunkten vor dem linken Kandidaten. Danach hatte López Obrador, ein früherer Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Klagen wegen angeblichen Stimmenkaufs und der Parteinahme der Fernsehgesellschaften zugunsten Peña Nietos eingereicht.

(bg/sda)

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