Praktizierende Christen lehnten Fristenlösung deutlich ab
publiziert: Freitag, 26. Jul 2002 / 12:17 Uhr

Bern - Beim Urnengang vom 2. Juni haben die praktizierenden Christen als einzige gesellschaftliche Gruppe die Liberalisierung des Schwangerschaftsabbruchs abgelehnt. Das geht aus der Fox-Analyse hervor.

1 Meldung im Zusammenhang
Gemäss Vox-Analyse fand die Fristenregelung in allen anderen Bevölkerungsgruppen Zustimmung.

Ansonsten fand die Fristenregelung in allen Bevölkerungsschichten der deutschen wie auch der lateinischen Schweiz eine Mehrheit; sie wurde mit über 72 Prozent Ja angenommen. Nur im Wallis und in Appenzell Innerrhoden gab es Nein-Mehrheiten.

Der Graben zwischen den Sprachregionen, zwischen Katholiken und Protestanten, Land und Stadt, der bei der Fristenlösungsabstimmung von 1977 noch erheblich gewesen war, hat sich merklich verringert. 1977 war die Fristenregelung auf dem Land und in der Deutschschweiz mehrheitlich verworfen worden.

Wer von den Befragten eine Verbindung zu einer politischen Partei einräumte, war mehrheitlich für die Fristenregelung - mit Ausnahme der klar ablehnenden CVP-Anhänger.

Während die Mehrheit der Sympathisanten von FDP, SP und SVP, aber auch der «Parteilosen» dem Bundesrat folgten und Ja zur Fristenregelung sowie Nein zur Mutter- und Kind-Initiative sagten, liess sich im Umkreis der CVP keine klare Strategie ausmachen. Bei der SVP folgte nur ein Viertel ihrer Anhänger der Parole «zwei mal Nein».

Für 90 Prozent der Initiativen-Anhänger und Fristenlösungs-Gegner ist der Embryonenschutz notwendig und Abtreibung läuft eine Tötung hinaus.

Das Abstimmungsthema wurde von allen Befragten als wichtig eingestuft. Der Informationsstand über die Fristenregelung war höher als über die Initiative für Mutter und Kind, die von 82 Prozent der Stimmenden abgelehnt wurde.

(ba/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Valentin Abgottspon Das katholisch-konservative Establishment marschiert gegen straffreien Schwangerschaftsabbruch und ... mehr lesen 1
Widerspruch zu Abtreibungsgenern: Gegendemonstration in Brig
Die Arbeitsgruppe setzt aus Mitarbeitern des Grenzwachtkorps, der Kantonspolizeien, der Bundespolizei und Justizbehörden zusammen.
Die Arbeitsgruppe setzt aus Mitarbeitern des ...
Ziel sei es, den Schleppern das Handwerk zu legen  Bern - Zur Bekämpfung von internationalen Schlepperbanden, die Flüchtlinge auf illegalem Weg nach Europa bringen, ruft die Schweiz eine Task-Force ins Leben. Diese soll aus Grenzwächtern und Polizisten bestehen und mit italienischen und deutschen Behörden zusammenarbeiten. 1
Strafverfahren eingestellt  Zug - Vorläufiges Ende im Fall der Zuger Sex-Affäre: Die Staatsanwaltschaft hat die Strafuntersuchung gegen Markus Hürlimann eingestellt. Der ...  
Markus Hürlimann kann aufatmen.
Der Umbau des Energiesystems ist machbar.
Befürworter melden sich zu Wort  Bern - Die Energiestrategie 2050 spaltet die Wirtschaft. Bisher waren vor allem die Kritiker zu hören, nun ...  
Wichtige Debatten in der letzten Session Bern - Die letzte Session vor den eidgenössischen Wahlen hat es in sich: Die eidgenössischen Räte befassen sich ...
Es wird streng für die Parlamentarier im Bundeshaus.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3259
    Warum... müssen die Schlepper bekämpft, ihre Netze zerschlagen werden? Weil man ... gestern 14:58
  • HeinrichFrei aus Zürich 389
    Wer Kriegsmaterial exportiert produziert Flüchtlinge Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat den UNO-Hochkommissar für ... Mi, 26.08.15 21:21
  • Kassandra aus Frauenfeld 1482
    Das vergebliche werkeln nach hinten! Das Bankgeheimnis ist gestorben, für alle Zeit gestorben, ... Mi, 26.08.15 20:01
  • Kassandra aus Frauenfeld 1482
    Und weshalb das Ganze? Weil die EU diese Sicherheitskontrollen fordert! Ebenso hat die ... Mi, 26.08.15 17:23
  • Kassandra aus Frauenfeld 1482
    Asylchaos? Chaos im VBS, Chaos im Schulsystem, überall sieht die SVP nur ... Di, 25.08.15 12:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1482
    Und was soll uns das nun sagen, zombie? Dass uns die reicheren Syrien weniger kosten, als wenn die ärmeren ... Di, 25.08.15 10:35
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3259
    Flucht "Jeder versteht die Bilder, die uns aus Syrien erreichen. Sie zeigen, ... Di, 25.08.15 07:27
  • LinusLuchs aus Basel 116
    Gefahr aus der anderen Galaxie Dem Nachrichtendienst des Bundes und der National Security Agency wird ... Mo, 24.08.15 15:22
Wettbewerb
Unvergessliche Momente auf der OCHSNER SPORT CLUB Fanbank.
Hautnah dabei  OCHSNER SPORT CLUB bringt dich hautnah an die Stars der Super League.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 17°C 25°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 17°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 20°C 27°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 17°C 30°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 17°C 30°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Genf 19°C 31°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 18°C 28°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten