Pressefreiheit: Schweiz auf Platz 1
publiziert: Donnerstag, 20. Okt 2005 / 07:45 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Nov 2010 / 10:41 Uhr

Wien - Nordkorea, Eritrea und Turkmenistan sind international die absoluten Schlusslichter in Sachen Pressefreiheit.

Die USA sind auf Platz 44 abgerutscht.
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Dies zeigt ein neuer Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF). Die Schweiz liegt auf dem ersten Platz - gemeinsam mit sieben anderen europäischen Staaten (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden, Irland und die Niederlande). Der «World Press Freedom Index» wurde zum vierten Mal veröffentlicht. Im Vorjahr lag die Schweiz auf Platz acht.

Basis der Rangliste ist ein Fragebogen mit rund 50 Punkten, der an Partnerorganisationen von RSF, Journalisten, Juristen und Menschenrechtsaktivisten ging. Aufgenommen wurden jene 167 Staaten, aus denen mehrere, von verlässlichen Quellen komplett ausgefüllte Bögen retourniert wurden.

Wenig Pressefreiheit in Ostasien

Besonders schlecht stellt sich demnach die Lage in Ostasien dar: Birma, China, Vietnam und Laos gehören allesamt zu den zwölf am schlechtesten klassierten Ländern. Auch in Zentralasien und im Mittleren Osten ist Pressefreiheit ein rares Gut. Iran liegt auf dem 164. Rang, Irak auf Platz 157.

Deutlich abgerutscht im Ranking, nämlich um über 20 Plätze auf Rang 44, sind die USA. Geringere Rückschritte habe es auch in Kanada und Frankreich gegeben.

Afrika und Lateinamerika verbessern sich

IN RSF hat aber auch gute Nachrichten: In immer mehr afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern verbessert sich die Situation: Benin und Namibia etwa liegen mit Rang 25 deutlich vor den USA.

Positiv vermerkt RSF auch, dass zahlreiche Staaten, die erst in jüngerer Zukunft unabhängig wurden, gut abschneiden und unter den ersten 60 Plätzen liegen: etwa Slowenien (9), Estland (11), Lettland (16) und Litauen (21).

(ht/sda)

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