Pressefreiheit vor allem in Asien und Afrika bedroht
publiziert: Dienstag, 16. Okt 2007 / 14:31 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 16. Okt 2007 / 23:10 Uhr

Berlin - Die Pressefreiheit bleibt weltweit ein hoch gefährdetes Gut. Besonders schlimm sei die Lage in Asien und Afrika mit Ländern wie Birma, Nordkorea und Eritrea, berichtete die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG).

Die Schweiz liegt im internationalen Vergleich an 11. Stelle.
Die Schweiz liegt im internationalen Vergleich an 11. Stelle.
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China belege ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking unter 169 Ländern Platz 163 auf der weltweiten Rangliste. Es sei «fraglich, ob die so oft versprochenen Reformen umgesetzt und inhaftierte Journalisten freigelassen» würden.

In Russland (Rang 144) gebe es keine Fortschritte. Aber auch westliche Staaten wie die USA (Platz 48) böten Anlass zur Kritik. Schlusslicht der ROG-«Rangliste der Pressefreiheit» ist Eritrea.

«Private Medien existieren nicht mehr und die wenigen Journalisten, die es wagen, das Regime (...) zu kritisieren, landen im Gefängnis», heisst es. Mehrere Journalisten seien in Haft gestorben.

Zu den 20 Staaten mit den schlimmsten Bedingungen für die Presse gehören Pakistan, Irak, Iran, Syrien, Libyen und die Palästinensergebiete, aber auch die GUS-Staaten Weissrussland, Usbekistan und Turkmenistan sowie Kuba und Vietnam.

Freieste Länder liegen in Europa

Zu den 20 Staaten mit den schlimmsten Bedingungen für die Presse gehören Pakistan, Irak, Iran, Syrien, Libyen und die Palästinensergebiete, aber auch die GUS-Staaten Weissrussland, Usbekistan und Turkmenistan sowie Kuba und Vietnam.

Angeführt von Island, Norwegen und Estland liegen die 14 freiesten Länder alle in Europa. Von den EU-Staaten schneidet Polen mit Rang 56 am schlechtesten ab. «Seit die Brüder Kaczynski an der Macht sind, mehren sich die strafrechtlichen Verfolgungen von Medienleuten», heisst es.

Acht Plätze hinter Italien (40.), wo die Mafia Journalisten bedroht, rangieren die USA. ROG kritisiert, dass der Quellenschutz gefährdet sei. Ausserdem werde ein Kameramann von El Dschasira seit Juni 2002 in Guantánamo gefangengehalten.

(ht/sda)

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