Presserat äussert sich zu Mohammed-Karikaturen
publiziert: Freitag, 10. Feb 2006 / 10:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Feb 2006 / 17:55 Uhr

Interlaken - Der Schweizer Presserat hält den Nachdruck der dänischen Mohammed- Karikaturen in der Schweizer Presse für zulässig. Berichte über die Kontroverse dürften mit Belegbeispielen illustriert werden.

Eine der zwölf satirischen Zeichnungen mit dem Titel «Die Gesichter Mohammeds». (verfremdete Version)
Eine der zwölf satirischen Zeichnungen mit dem Titel «Die Gesichter Mohammeds». (verfremdete Version)
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Es wäre publizistisch unbefriedigend, eine derartige weltweite Kontroverse zu beschreiben, ohne Beispiele zu zeigen, teilte das Selbstkontrollorgan der Medienschaffenden mit.

Darum sei der Abdruck einer oder mehrerer der Mohammed-Karrikaturen unter anderem in «Blick», «NZZ am Sonntag», «Le Temps» und «24 Heures» aus medienethischer Sicht nicht zu beanstanden.

Grundsatzproblem

Im weiteren kündigte der Presserat an, er werde das Grundsatzproblem aufgreifen und dazu Stellung nehmen. Er werde der Frage nachgehen, ob und welche berufsethische Schranken der Meinungsäusserungs- und Kunstfreiheit bestehen.

Insbesondere will er klären, wie weit auch bei Karikaturen auf Empfindlichkeiten von Religionsgemeinschaften und Minderheiten aller Art Rücksicht genommen werden muss.

(ht/sda)

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