Nach 2-maligem Aufschub
Privatrakete bringt erstmals Kommunikationssatelliten ins All
publiziert: Mittwoch, 4. Dez 2013 / 10:46 Uhr
Die zweistufige Falcon-9-Rakete startete in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida.(Archivbild)
Die zweistufige Falcon-9-Rakete startete in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida.(Archivbild)

Nach zweimaligem Aufschub hat eine Rakete des privaten US-Unternehmens Space X erstmals einen Kommunikationssatelliten ins All befördert.

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Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, startete die zweistufige Falcon-9-Rakete mit dem Luxemburger SES-8-Satelliten um 23.41 Uhr MEZ in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. 14 Minuten später brachte sie den 2,9 Tonnen schweren und 100 Millionen Dollar (ca. 90,5 Mio. Schweizer Franken) teuren Satelliten auf eine Umlaufbahn.

Keine eigene Weltraumflotte mehr

Die unbemannte Raumkapsel «Dragon» der Firma SpaceX hatte vergangenen Mai als erstes privates Raumschiff an die Internationale Raumstation ISS angedockt. SpaceX ist neben Orbital Sciences eine von zwei privaten US-Firmen, die im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA Nachschub zur ISS bringen. Die NASA hatte 2011 ihr Shuttle-Programm eingestellt und verfügt damit nicht mehr über eine eigene Weltraumflotte.

Im Satellitengeschäft Fuss fassen

Der Firmengründer von SpaceX, der Internetunternehmer Elon Musk, will mit der verbesserten Falcon-9 nun auch im lukrativen Satellitengeschäft Fuss fassen. Die Luxemburger SES, weltweit die Nummer zwei auf dem Satellitenmarkt, hatte ihre Produkte bislang von europäischen Ariane- oder russischen Proton-Raketen befördern lassen.

(ig/sda)

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