Pro-Natura-Stellungnahme ärgert den WWF
publiziert: Freitag, 20. Feb 2004 / 19:59 Uhr

Baden - Bei WWF Aargau und Pro Natura Aargau ist Feuer im Dach: Der WWF Schweiz hat sich von einer Stellungnahme distanziert, die der Geschäftsführer von Pro Natura Aargau im Namen beider Sektionen verfasst hatte. Es geht um die Erhöhung der Kinderzulagen.

Der WWF und Pro-Natura sind sich in Sachen Kinderzulage nicht einig.
Der WWF und Pro-Natura sind sich in Sachen Kinderzulage nicht einig.
Der Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse verlangt mit einer Initiative eine Vereinheitlichung der Kinderzulagen. Diese sollen mindestens 450 Franken pro Kind und Monat betragen, der Teuerung angepasst und von Bund und Kantonen mindestens zur Hälfte finanziert werden.

Diese Forderung sei unökologisch und unfair, schreibt der Geschäftsführer von Pro Natura Aargau, Johannes Jenny, in einem Communiqué. Um einen ökologisch wirksamen Entscheid zu treffen, rieten WWF und Pro Natura möglichst spät und wenige Kinder zu haben.

Dies strecke den Generationenwechsel, so dass weniger Menschen gleichzeitig an den endlichen Rohstoffen knabbern. Würden Kinder durch höhere Zulagen zum Erwerbszweig, werde dieser Mechanismus untergraben.

Nichts mit diesen Äusserungen zu tun haben wollen David Häne, Leiter Regionalarbeit WWF Schweiz und Martin Huber, Geschäftsführer der Regionalstelle Aargau. Sie distanzierten sich in einem Communiqué vom Inhalt der Medienmitteilung Jennys.

Es handle sich um persönliche Meinungen einzelner Personen, die ohne Rücksprache mit dem Sektionsvorstand oder mit dem WWF Schweiz veröffentlicht worden sei.

Der Präsident der WWF Sektion Aargau, Urs Löpfe, räumte ein, er habe sich hinter die Medienmitteilung gestellt, ohne vorgängig seinen Vorstand darüber zu informieren. Nach Angaben Jennys war seine Meinungsäusserung mit dem Vorstand der Pro Natura Aargau abgesprochen.

(tr/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ... mehr lesen
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 19°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 14°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 11°C 15°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 11°C 19°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 12°C 18°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 13°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 19°C 27°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten