Prodi für intensivere Beziehungen mit der Schweiz
publiziert: Montag, 8. Mai 2006 / 11:34 Uhr

Rom - Der künftige italienische Ministerpräsident Romano Prodi wünscht sich intensivere Beziehungen zwischen Italien und der Schweiz.

Bedarf gebe es in der Verkehrs- und Energiepolitik.
Bedarf gebe es in der Verkehrs- und Energiepolitik.
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Dies erklärte er gegenüber Bundespräsident Moritz Leuenberger bei einem Abendessen am Sonntag in Rom. Prodi habe sich für «engere Bande als bisher» ausgesprochen, bestätigte Leuenbergers Mediensprecher André Simonazzi gegenüber der SDA. Die zwei Politiker hätten insbesondere in der Verkehrs- und Energiepolitik den Bedarf für eine engere Zusammenarbeit geortet.

Konkretes sei bei dem informellen Treffen nicht vereinbart worden, sagte Simonazzi. Im Zentrum der Gespräche standen die italienische Innenpolitik und die Ziele der künftigen Regierung in Rom.

Prodi zu Fuss

Der Bundespräsident schätzte es laut Simonazzi, dass ein Treffen an einem öffentlichen Ort - dem Restaurant «Il Presidente» - möglich war. Besondere Sicherheitsvorkehrungen gab es nicht. Und der baldige Ministerpräsident Italiens fuhr nicht in der Limousine vor, sondern kam zu Fuss.

Leuenberger weilte seit Freitag in Italien, wo er an den Feiern zum 500-Jahr-Jubliläum der Schweizergarde im Vatikan teilnahm. Am Samstag war der Bundespräsident zudem von Papst Benedikt XVI. zu einer Privataudienz empfangen worden. Er kehrte am Montag in die Schweiz zurück.

Meldung aktualisiert

(ht/sda)

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