Prodi und Berlusconi überlassen nichts dem Zufall
publiziert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 11:44 Uhr

Rom - Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hat sich sorgfältig auf das am Abend geplante TV-Duell gegen seinen Herausforderer Romano Prodi vorbereitet.

Romano Prodi lernte ganze Passagen des Wahlprogramms auswendig.
Romano Prodi lernte ganze Passagen des Wahlprogramms auswendig.
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Stundenlang trainierte der Ministerpräsident mit seinen Medienexperten. Damit wollte er sich möglichst gut auf den Fernsehauftritt vorbereiten, der ab 21.00 Uhr vom öffentlich-rechtlichen TV-Sender RAI 1 gesendet wird. «Mein Wahlsieg steht bei diesem TV-Duell auf dem Spiel», wurde Berlusconi von der römischen Tageszeitung «La Repubblica» zitiert.

Experte erwarten, dass der Ministerpräsident mit einem neuen Slogan versuchen wird, die Gunst der noch unentschiedenen Wähler - laut Umfragen zirka 25 Prozent - zu gewinnen. Bei den Parlamentswahlen 2001 hatte er mit dem Wahlslogan «Weniger Steuern für alle» den Urnengang gewonnen.

Auch Prodi bereitete sich mit seinem Pressesprecher Silvio Sircana gewissenhaft auf den TV-Auftritt vor. Mehrere Passagen seines 260- seitigen Wahlprogramms lernte der Ex-EU-Kommissionspräsident auswendig.

Prodis Aussehen verbessert

«Prodi ist ruhig und sehr gut vorbereitet. Er wird bestimmt gut abschneiden», sagte der Oppositionspolitiker Francesco Rutelli. Die Opposition setzten Image-Experten ein, um das Aussehen des Kandidaten zu verbessern.

Ein parlamentarisches Aufsichtsgremium, das mehrheitlich von der Regierungskoalition kontrolliert ist, hat die Regeln definiert, nach denen das TV-Duell ablaufen soll. Der Chefredaktor der römischen Tageszeitung «Il Messaggero» und der Leitartikler der Turiner Tageszeitung «La Stampa» stellen die Fragen.

Antworten bis zu zweieinhalb Minuten

Dieselbe Frage wird an beide Politikern gerichtet. Eine Auslosung wird bestimmen, welcher Kandidat als erster die Frage beantworten wird. Die Antworten dürfen maximal zweieinhalb Minuten lang sein.

Insgesamt sollen die beiden Kandidaten auf acht Fragen antworten. Danach haben sie noch zweieinhalb Minuten Zeit für einen Appell an die Wählerinnen und Wähler.

(fest/sda)

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