Produzent des Mohammed-Videos verurteilt
publiziert: Freitag, 28. Sep 2012 / 07:40 Uhr / aktualisiert: Freitag, 28. Sep 2012 / 08:18 Uhr
Ein Screenshot aus «The Innocence of Muslims».
Ein Screenshot aus «The Innocence of Muslims».

Los Angeles - Der mutmassliche Produzent des islamfeindlichen Films «Die Unschuld der Muslime» muss wegen mehreren Verstössen gegen Bewährungsauflagen ins Gefängnis. Eine Richterin in Los Angeles ordnete am Donnerstag Haft für den 55-jährigen Nakoula Basseley Nakoula an.

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Staatsanwalt Robert Dugdale warf Nakoula acht Verstösse gegen Bewährungsauflagen vor, darunter Falschaussagen und den Gebrauch von mindestens drei verschiedenen Namen.

Richterin Suzanne Segal lehnte eine Freilassung gegen Kaution wegen Fluchtgefahr und Gefährdung der Allgemeinheit ab. «Das Gericht hat wenig Vertrauen in den Angeklagten», sagte Segal. Die Anhörung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wurde aber per Video in ein anderes Gebäude übertragen.

Filmemacher Nakoula war bereits am 15. September von einem Bewährungshelfer der Polizei vernommen worden. Seither hielt er sich an einem unbekannten Ort auf. Der in den USA lebende koptische Christ aus Ägypten war 2009 wegen Bankbetrugs angeklagt und 2010 zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Zuletzt ermittelten die Behörden gegen ihn wegen möglicher Bewährungsverstösse.

Hohe Wellen

Der in den USA produzierte Film, der den Propheten Mohammed beleidigt und Muslime verunglimpft, hatte vor rund zwei Wochen in der muslimischen Welt zu tagelangen teils gewaltsamen Protesten vor US- und anderen westlichen Einrichtungen geführt.

Bei Ausschreitungen in Libyen, Tunesien, dem Sudan und Pakistan wurden insgesamt Dutzende Menschen getötet. Ein pakistanischer Minister setzte ein Kopfgeld in Höhe von 100'000 Dollar auf den Produzenten des Films aus.

In Ägypten bestätigte ein Berufungsgericht am Donnerstag ein Urteil gegen einen Kopten wegen Gotteslästerung. Bischoi al-Beheiri muss für insgesamt sechs Jahre ins Gefängnis. Er war Mitte September für schuldig befunden worden, Mohammed-Karikaturen im Internet veröffentlicht und Präsident Mohammed Mursi beleidigt zu haben.

 

(bert/sda)

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