Projekt «Job-Passerelle» für Behinderte lanciert
publiziert: Montag, 7. Mai 2007 / 16:23 Uhr

Bern - 1000 zusätzliche Behinderte sollen innert Jahresfrist einen Arbeitsplatz finden, wenn die 5. IV-Revision angenommen wird. Das ist das Ziel des von Arbeitgebern, Behindertenorganisationen und IV gemeinsam lancierten Projekts «Job-Passerelle».

Arbeitgeber und Behinderte sollen während eines Jahres erproben können, ob eine Anstellung für beide Seiten machbar ist.
Arbeitgeber und Behinderte sollen während eines Jahres erproben können, ob eine Anstellung für beide Seiten machbar ist.
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Wegen der Risiken und Kosten scheuen viele Unternehmen heute davor zurück, Menschen mit Behinderungen anzustellen. Die am 17. Juni zur Abstimmung kommende Gesetzesrevision wird hier neue Anreize schaffen. Darauf stützt sich die Initiative «Job-Passerelle», die in Bern den Medien vorgestellt wurde.

«IPT - Integration für alle»

Arbeitgeber und Behinderte sollen während eines Jahres erproben können, ob eine Anstellung für beide Seiten machbar ist. Zu diesem Zweck bauen die spezialisierten Organisationen «IPT - Integration für alle» und «Profil» einen Personalverleih auf. Dieser stellt die Betroffenen direkt ein und coacht Unternehmen wie Behinderte.

Der Arbeitgeber kommt gegenüber der Personalverleihorganisation für Lohn und Sozialleistungen auf. Seine «behinderungsbedingten» Mehrkosten - höhere Risikobeiträge für die zweite Säule und höhere Taggeldprämien - trägt während der befristeten Anstellung die Invalidenversicherung, ebenso die Kosten der Beratung.

Nach der Probezeit, die bei psychisch Behinderten um ein Jahr verlängert werden kann, sollen die Betroffenen wenn möglich im Unternehmen fest angestellt werden. Die Verantwortlichen möchten so bereits im ersten Jahr ab kommenden Juli 1000 zusätzliche Behinderte platzieren. Ab dem zweiten Jahr sollen es dann 2000 bis 3000 sein.

(li/sda)

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