Projekt einer Schweizer Netzgesellschaft ist gestorben
publiziert: Mittwoch, 27. Aug 2003 / 12:21 Uhr

Zürich - Die Eigentümerkantone des Stromriesen Axpo-Holding behalten ihre Stromverteilnetze und begraben das Projekt einer gemeinsamen Netzgesellschaft unter dem Dach der Axpo. Die politische Stimmung sprach dagegen.

Die Axpo Holding, die Nummer 1 im Schweizer Energiemarkt, ist im Besitz von neun Kantonen der Nordostschweiz.
Die Axpo Holding, die Nummer 1 im Schweizer Energiemarkt, ist im Besitz von neun Kantonen der Nordostschweiz.
Das Projekt werde per Ende September 2003 beendet, teilten die Energiedirektoren der beteiligten Kantone mit. Je nach Bedarf würden die Werke der Kantone Zürich, Aargau, Thurgau, Schaffhausen, St. Gallen und beide Appenzell nun individuelle Wege der Zusammenarbeit mit der der Axpo suchen. Der 2002 unterzeichnete Kooperationsvertrag soll weitergeführt werden.

Bereits im Mai hatte der Kanton Zürich als grösster Axpo-Kanton beschlossen, das Verteilnetz der kantonalen Elektrizitätswerke nicht in die Holding einzubringen. Grund waren Unsicherheiten bei der Frage, ob ein in die Axpo integriertes EKZ-Netz bei einem allfälligen Konkurs der Holding in die Konkursmasse fallen würde.

Der Regierungsrat zog damals die entsprechende Gesetzesvorlage zurück. Es war bereits die zweite Privatisierungsvorlage nach der verlorenen Abstimmung im Juni 2001.

Der Zürcher Entscheid war auch für andere Kantone ausschlaggebend. Laut Jürg Bereuter, Generalsekretär des Baudepartements St. Gallen, hat man darauf die Lage nochmals analysiert.

Man sei zum Schluss gekommen, dass auch nach dem Volksnein zum eidg. Elektrizitätsmarktgesetz letztes Jahr eine Netzgesellschaft politisch keinen Sinn mache. Der Besitz des Stromversorgungsnetzes sei ein sensibler Bereich in der Diskussion um den Service public.

Die Axpo Holding, die Nummer 1 im Schweizer Energiemarkt, ist im Besitz von neun Kantonen der Nordostschweiz. Die Gruppe besteht aus den Nordostschweizerischen Kraftwerken (NOK), den Centralschweizerischen Kraftwerken (CKW), den Elektrizitätswerken Laufenburg (EGL) und zwei Aktiengesellschaften für Informatik sowie Handel und Verkauf.

(fest/sda)

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