Protestwelle gegen internationale Tiertransporte
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 10:23 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 10:53 Uhr

Bern - Die geplante Aufhebung des Verbots internationaler Tiertransporte durch die Schweiz stösst in der schriftlichen Anhörung allseits auf Widerstand.

Der Schweizer Tierschutz (STS) ist empört.
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Es wird befürchtet, durch die Tiertransporte könnten Tierseuchen und -krankheiten eingeschleppt werden. Im Rahmen der Anpassungen des Veterinäranhangs im Landwirtschaftsabkommen der Bilateralen I muss unter anderem die Verordnung über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten revidiert werden. Bei dieser Gelegenheit wurde das bisherige Verbot internationaler Tiertransporte durch die Schweiz kommentarlos aus der Verordnung gekippt.

Während die anderen Verordnungsänderungen grundsätzlich auf weitgehende Zustimmung stossen, hat die geplante Aufhebung des Tiertransport-Verbots einigen Staub aufgewirbelt. Die Betroffenen hatten bis Ende August Zeit, sich zu den geplanten Änderungen zu äussern.

Der Schweizerische Bauernverband (SBV), Suisseporcs, der Schweizer Tierschutz und andere Vereinigungen sind sich einig: Der Tierverkehr sei ein Hauptfaktor bei der Ausbreitung von Tierseuchen. Das Verbot des internationalen Tiertransitverkehrs durch die Schweiz müsse deshalb beibehalten werden.

Seuchenstatus der Schweiz nicht verspielen

In den letzten zwei Jahren konnten laut SBV beispielsweise zwei Lungenseuchen bei den Schweinen ausgemerzt werden. «Der einmalig gute Seuchenstatus der Schweizer Nutztierbestände darf nicht leichtfertig verspielt werden», mahnt der Bauernverband. So sieht es auch Suisseporcs, der Schweizerische Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband.

Der Schweizer Tierschutz (STS) bezeichnet die geplante Zulassung internationaler Tiertransporte gar als Skandal und spricht von einer «tierquälerischen, seuchenhygienisch und verkehrstechnisch äusserst problematischen Massnahme».

(fest/sda)

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