Callgirl-Affäre
Prozess gegen Strauss-Kahn im Februar
publiziert: Mittwoch, 4. Jun 2014 / 14:09 Uhr
Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn. (Archivbild)
Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn. (Archivbild)

Lille - In der Affäre um Sex-Partys mit Callgirls wird Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn im kommenden Februar der Prozess gemacht. Insgesamt stehen dann 14 Personen vor dem Strafgericht von Lille.

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Der Prozess sei vom 2. bis 20. Februar vor dem Strafgericht von Lille angesetzt, teilte die Staatsanwalt der nordfranzösischen Stadt am Mittwoch mit. Neben Strauss-Kahn werden sich zwölf weitere Angeklagte wegen «schwerer gemeinschaftlicher Zuhälterei» verantworten müssen. Ein weiterer Angeklagter wird wegen Beihilfe zum Betrug und Veruntreuung vor Gericht gestellt.

Drei Untersuchungsrichter in Lille hatten vor einem Jahr Anklage gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) erhoben. Es geht um Sex-Partys mit Prostituierten, an denen neben Strauss-Kahn auch ranghohe Polizisten und Geschäftsmänner teilnahmen.

Die Ermittler sind davon überzeugt, dass «DSK» im Mittelpunkt der Treffen stand. Strauss-Kahn bestreitet nicht, an den Sex-Partys unter anderem in Paris und Washington teilgenommen zu haben. Der heute 65-jährige Franzose will aber nicht gewusst haben, dass es sich bei den Frauen um bezahlte Prostituierte handelte.

Aussergerichtliche Einigung

Strauss-Kahn war im Mai 2011 als IWF-Chef zurückgetreten, nachdem er in New York wegen Vergewaltigungsvorwürfen festgenommen worden war. Ein Strafprozess wurde wegen mangelnder Glaubwürdigkeit des mutmasslichen Opfers, eines Hotel-Zimmermädchens, aber eingestellt.

Später einigte sich Strauss-Kahn mit der Frau aussergerichtlich auf die Zahlung einer finanziellen Entschädigung. In seiner Heimat wurde gegen den einstigen Hoffnungsträger der französischen Sozialisten in der Affäre um die Sex-Partys Ende März 2012 ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet.

(bert/sda)

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Strauss-Kahn bestreitet nicht, an den Sex-Partys in Luxushotels teilgenommen zu haben.
Strauss-Kahn wusste nicht, dass die Sex-Party-Frauen Prostituierte waren. (Archivbild)
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