Prozess gegen Suu Kyi: Ban «tief besorgt»
publiziert: Donnerstag, 21. Mai 2009 / 11:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 21. Mai 2009 / 12:13 Uhr

Bangkok - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich «tief besorgt» über den Prozess gegen die birmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi gezeigt. Er werde so bald wie möglich nach Birma gehen und sich für die Freilassung Suu Kyis und anderer politischer Gefangener einsetzen.

Ban Ki Moon will sich persönlich mit Than Shwe treffen. (Archivbild)
Ban Ki Moon will sich persönlich mit Than Shwe treffen. (Archivbild)
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Er wolle mit Birmas Militärherrscher Than Shwe und anderen Regierungsvertretern persönlich über das Thema sprechen, sagte Ban in einem Interview mit dem Sender CNN, das am Mittwoch aufgezeichnet wurde.

Am Mittwoch habe neben Diplomaten und Journalisten auch ein UNO-Vertreter die Erlaubnis erhalten, den Prozess gegen Suu Kyi zu beobachten, sagte Ban. Die Politikerin sei gesund, es gehe ihr gut.

Trotzdem seien die Vereinten Nationen besorgt über die Inhaftierung der 63-Jährigen. Es sei nicht akzeptabel, dass eine Friedensnobelpreisträgerin in einem der berüchtigsten Gefängnisse Birmas festgehalten werde, sagte der UNO-Generalsekretär.

Prozess hinter verschlossenen Türen

Die Militärjunta wirft Suu Kyi einen schweren Verstoss gegen ihren Hausarrest vor, weil sie einem US-Bürger einige Tage lang Obdach gewährte, der durch einen See zu ihrem Haus geschwommen war.

Heute wird der Prozess hinter verschlossenen Türen fortgesetzt, nachdem gestern überraschend Diplomaten und Medienvertreter zugelassen worden waren. Damit reagiert die Militärjunta offenbar auf eine Welle internationaler Kritik an der Inhaftierung der Politikerin.

(bert/sda)

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