Schädelfehlbildung bei ungeborenem Baby
Puerto Rico meldet ersten Mikrozephalie-Fall wegen Zika
publiziert: Samstag, 14. Mai 2016 / 09:38 Uhr
Das Zika-Virus wird in erster Linie durch den Stich infizierter Mücken übertragen.
Das Zika-Virus wird in erster Linie durch den Stich infizierter Mücken übertragen.

San Juan - Das US-Aussengebiet Puerto Rico hat erstmals einen Mikrozephalie-Fall in Verbindung mit einer Zika-Infektion gemeldet. Die Schädelfehlbildung sei bei einem Fötus festgestellt worden, teilte Gesundheitsministerin Ana Ríus am Freitag in San Juan mit.

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Beim Ungeborenen sei auch das Zika-Virus nachgewiesen worden. Das Baby wurde demnach nicht geboren - unklar war, ob es sich dabei um eine Fehlgeburt oder um eine Abtreibung handelte. Die Tests waren von der US-Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta durchgeführt worden, hiess es.

Inzwischen gilt es als erwiesen, dass das Zika-Virus Schädelfehlbildungen bei Ungeborenen verursachen kann. Die Babys werden dabei mit einem zu kleinen Kopf geboren, dies führt oft zu geistiger Behinderung. Das Zika-Virus wird in erster Linie durch den Stich infizierter Mücken übertragen. Aktuell verbreitet ist das Virus vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik.

(asu/sda)

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