Gutachten des obersten Gerichtsmediziners
Putin-Berater Lessin starb gewaltsam
publiziert: Freitag, 11. Mrz 2016 / 08:46 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Mrz 2016 / 13:17 Uhr

Washington - Der frühere Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Michail Lessin, ist nach US-Medienberichten gewaltsam in Washington ums Leben gekommen. Das soll ein Gutachten aus den USA zeigen. Moskau sprach von einem Herzanfall als Todesursache.

Die «Washington Post» und andere Medien zitierten am Donnerstag aus dem Gutachten des obersten Gerichtsmediziners der US-Hauptstadt: Die Todesursache sei demnach Gewalteinwirkung gegen Lessins Kopf. Ausserdem führe der Bericht Verletzungen an Nacken, Oberkörper, Armen und Beinen an.

Lessins Leiche war am 5. November 2015 in einem Washingtoner Hotel entdeckt worden. Er wurde 59 Jahre alt. Lessin war von 1999 bis 2004 Informationsminister und später Putins Berater. Kritikern zufolge spielte er eine wesentliche Rolle bei der Knebelung unabhängiger Medien in Russland.

Fall wird weiterhin untersucht

Die Washingtoner Polizei erklärte am Donnerstag, der Fall werde weiterhin untersucht. Ein Sprecher wollte laut «Washington Post» nicht sagen, ob es sich bei der Gewalteinwirkung um ein Verbrechen gehandelt habe.

Der Kreml hatte den Tod Lessins im November bestätigt. Die staatliche Fernsehgesellschaft Russia Today, bei deren Gründung Lessin mitgeholfen hatte, nannte eine Herzattacke als Todesursache. Davon hatte angeblich auch Lessins Familie gesprochen und sich auf entsprechende langjährige Beschwerden berufen.

Das Büro des Gerichtsmediziners in Washington war für eine Stellungnahme am Donnerstag nicht zu erreichen.

(arc/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Dylann Roof hatte 2015 neun Menschen getötet.
Attentat von Charleston  Washington - Auch die US-Bundesjustiz wird die Todesstrafe für den mutmasslichen rassistischen Attentäter von Charleston fordern. Dies teilte Justizministerin Loretta Lynch am Dienstag in Washington mit. 
Skandal um US-Promis  Los Angeles - Ein 36-jähriger US-Amerikaner, der sich illegal Zugang zu E-Mail-Konten ...
Verdächtiger nach Nacktfoto-Skandal festgenommen Los Angeles - Im Skandal um illegal verbreitete Nacktfotos von Prominenten ist in den USA ein ...
Jennifer Lawrences Hacker muss mit 5 Jahren Haft rechnen Jennifer Lawrence (25) und viele ihrer Kolleginnen schauen derzeit gebannt nach Kalifornien.
Promis wie Jennifer Lawrence, Kate Upton, Kim Kardashian und Ariana Grande waren Opfer der Hacker-Attacke.
Usher hat seit 2012 eine aufdringliche Stalkerin.
Albtraum nimmt kein Ende  Usher (37) muss weiter darauf hoffen, seine Stalkerin eines Tages endgültig loszuwerden.  
Titel Forum Teaser
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 7°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Basel 10°C 21°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 7°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Bern 5°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern 8°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 6°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 12°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten