Richter veröffentlicht Abschlussbericht
Putin billigte wahrscheinlich Litwinenkos Ermordung
publiziert: Donnerstag, 21. Jan 2016 / 12:10 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 21. Jan 2016 / 12:55 Uhr
Hat Putin die Ermordung von Litwinenko gutgeheissen?
Hat Putin die Ermordung von Litwinenko gutgeheissen?

London - Der Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko wurde einem Untersuchungsbericht zufolge wahrscheinlich mit Zustimmung des russischen Präsidenten Wladimir Putin ermordet.

Den Giftmord habe wahrscheinlich der russische Geheimdienst FSB in Auftrag gegeben, schrieb Richter Robert Owen, der die gerichtliche Untersuchung des Falls in London leitete, in seinem am Donnerstag veröffentlichen Abschlussbericht.

Die Tat sei «wahrscheinlich gutgeheissen worden» vom damaligen FSB-Chef Nikolai Patruschew «und auch von Präsident Putin», schrieb Owen. Die gerichtliche Untersuchung ist nicht mit einem Prozess gleichzusetzen und hat keine direkten strafrechtliche Konsequenzen.

Litwinenko, ein früherer russischer Agent, war im November 2006 mit 43 Jahren in London an einer Vergiftung mit radioaktivem Polonium 210 gestorben. Er gehörte zu den schärfsten Kritikern der russischen Regierung. Kurz vor seinem Tod beschuldigte er Präsident Wladimir Putin, den Mord in Auftrag gegeben zu haben.

Owens Bericht ist diplomatisch heikel. Die britische Regierung wollte verhindern, dass der Fall öffentlich wieder aufgerollt wird, doch Litwinenkos Witwe Marina setzte sich vor Gericht durch.

(arc/sda)

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