Putin kritisiert indirekt Nordkorea-Politik der USA
publiziert: Mittwoch, 25. Okt 2006 / 15:21 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Okt 2006 / 15:58 Uhr

Moskau - Russlands Präsident Wladimir Putin hat indirekt die Nordkorea- Politik der USA kritisiert. Einige Teilnehmer hätten die Sechser- Gespräche in eine Sackgasse getrieben, sagte er bei seiner Fragestunde im Staatsfernsehen.

Putin sagte, es gebe «Signale», dass Pjöngjang an einer Wiederaufnahme der Gespräche interessiert sei.
Putin sagte, es gebe «Signale», dass Pjöngjang an einer Wiederaufnahme der Gespräche interessiert sei.
2 Meldungen im Zusammenhang
«Man hätte Nordkorea nicht in eine Lage drängen dürfen, in der es für das Land nur den Ausweg einer Verschärfung des Konflikts gab», sagte der Kreml-Chef in Moskau. In den Verhandlungen hätten nicht alle Gesprächspartner immer «den richtigen Ton» getroffen.

An den seit fast einem Jahr auf Eis liegenden Verhandlungen nahmen neben Russland, den USA und Nordkorea auch Südkorea, Japan und China teil. In der Fragestunde am Fernsehen verurteilte Putin den Atomtest Nordkoreas am 9. Oktober gleichzeitig als «nicht akzeptabel».

Ferner erklärte er, Nordkorea sei zur Rückkehr an den Verhandlungstisch bereit. Es gebe «Signale», dass Pjöngjang an einer Wiederaufnahme der Sechser-Gespräche zum umstrittenen Atomprogramm interessiert sei.

Der Präsident warnte davor, Nordkorea weiter in die Ecke zu treiben. Dies könne die diplomatischen Bemühungen zusätzlich erschweren.

Putin stellt sich traditionell einmal im Jahr den Fragen seiner Landsleute. Bereits im Vorfeld gingen über zwei Millionen Fragen ein. Zusätzlich können sich die Menschen bei Direktübertragungen aus verschiedenen russischen Städten an den Staatschef wenden.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Seoul - Der nordkoreanische ... mehr lesen
Der Absatz von Kondomen stieg sprunghaft.
Vereinigungsminister Lee Jong Seong erklärte, bestimmten Personen die Einreise zu verweigern.
Seoul - Südkorea hat ungeachtet der nordkoreanischen Warnungen erste konkrete Schritte zur Umsetzung der UNO-Sanktionsbeschlüsse gegen das Regime in Pjöngjang angekündigt. mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Überschattet wird der Besuch von Ri Su Yong mit einem erneuten Raketentest von Nordkorea.(Archivbild)
Überschattet wird der Besuch von Ri Su Yong ...
Erster Besuch seit Atomwaffentest  Peking - Einer der wichtigsten Politiker Nordkoreas ist zu einem Besuch in China eingetroffen. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, landete Ri Su Yong, ein stellvertretender Vorsitzender von Nordkoreas Arbeiterpartei, am Dienstag in Peking. mehr lesen 
Bereits mehrere Tests durchgeführt  Seoul - Ein neuerlicher Raketentest Nordkoreas ist am frühen Dienstagmorgen nach südkoreanischen Angaben fehlgeschlagen. Die Nachrichtenagentur Yonhap meldete, offenbar sei eine Mittelstreckenrakete des Typs Musudan abgefeuert worden. mehr lesen  
Reaktion auf Verletzung der Grenze  Seoul - An der innerkoreanischen Grenze ist es erneut zu Spannungen gekommen. Die südkoreanische Marine feuerte nach der Verletzung der Grenze aus Nordkorea am Freitagmorgen Warnschüsse ab. mehr lesen  
Auch Treffen mit Kim Jong Un kein Problem  New York - In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters hat der republikanische ... mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 4°C 5°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen starker Schneeregen
Basel 5°C 6°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass bewölkt, etwas Regen
St. Gallen 4°C 2°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneefall starker Schneeregen
Bern 5°C 5°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen stark bewölkt, Regen
Luzern 6°C 7°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen starker Schneeregen
Genf 8°C 8°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen trüb und nass
Lugano 1°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten