Putin wird nicht russischer Parlamentspräsident
publiziert: Freitag, 7. Dez 2007 / 16:35 Uhr

Moskau - Wladimir Putin wird nicht neuer russischer Parlamentspräsident. Der Chef der Präsidentenpartei Einiges Russland, Boris Gryslow, soll dieses Amt übernehmen. Er sei für den Posten vorgeschlagen worden, sagte Gryslow in Moskau vor Journalisten.

Ende der Spekulationen um Putins neue Rolle als Präsident der Duma.
Ende der Spekulationen um Putins neue Rolle als Präsident der Duma.
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Damit beendete er Spekulationen, wonach Präsident Wladimir Putin selbst das Amt des Parlamentspräsidenten übernehmen könnte. Gryslow soll auch Fraktionschef von Einiges Russland werden. Die Partei hatte bei der Wahl am Sonntag gut zwei Drittel der Sitze im Unterhaus gewonnen.

Die Personalentscheidungen sollen bei einem Parteitag am 17. Dezember abgesegnet werden. Dann will Einiges Russland auch seinen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im März benennen. Putin kann nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Für die Kommunisten wird Parteichef Gennadi Sjuganow zum dritten Mal in Folge ins Rennen gehen. Der Vorsitzende solle am 15. Dezember von der Partei offiziell aufgestellt werden, sagte Partei-Vize Iwan Melnikow auf einer Medienkonferenz.

Sjuganow war bereits 1996 und 2000 Kandidat der Kommunisten. Seine Partei gewann bei der Parlamentswahl am Sonntag 11,6 Prozent und ist damit als einzige Oppositionspartei in der Duma vertreten.

(tri/sda)

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