Qwitter: Bittere Wahrheit über Twitter-Entfolger
publiziert: Samstag, 10. Jul 2010 / 15:51 Uhr
Das digitale Verlassenwerden versetzt den meisten Nutzern einen kleinen Stich. Zurückweisung schmerzt auch in der Onlinewelt.
Das digitale Verlassenwerden versetzt den meisten Nutzern einen kleinen Stich. Zurückweisung schmerzt auch in der Onlinewelt.

Twitter-Nutzer sind stets darum bemüht, ihre Follower-Zahlen zu steigern und mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Immer wieder laufen aber auch wieder Verfolger davon - die Gründe dafür sind so zahlreich wie jene, einen Account in die eigene Timeline zu holen.

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 Kaum ein Entfolger verabschiedet sich mit grossen Worten, die Entscheidung fällt zumeist im Verborgenen. Mit neuen Services wie Qwitter oder Goodbye, Buddy! erhalten Twitter-Nutzer nun mehr Einblick.

Die Dienste zeigen täglich aktualisiert an, wer sich als Follower verabschiedet hat. Zur bitteren Wahrheit werden den mutigen Usern, die sich selbst diesen Einblick zutrauen, auch zusätzliche Infos geliefert - etwa für wie lange jemand gefolgt ist.

E-Mail-Benachrichtigung

Qwitter schickt den Usern täglich eine E-Mail mit dem Betreff «Your latest Twitter Qwitters!». Darin steht dann geschrieben, wie viele und welche Follower sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden verabschiedet haben. Die Entfolgerlisten rufen natürlich auch neue Fragen hervor. So wundern sich Nutzer darüber, wieso bestimmte Accounts ihnen überhaupt gefolgt sind. Noch brennender erscheint aber die Frage, was man denn gesagt haben könnte, dass das Entfolgen verursacht hat. Dazu geben die Dienste keinen Aufschluss.

Obwohl das Entfolgen in den seltensten Fällen auf persönlicher Ebene begründet ist, versetzt das digitale Verlassenwerden den meisten Nutzern dennoch immer wieder einen kleinen Stich. Niemand verliert gerne an Aufmerksamkeit. Zurückweisung schmerzt auch in der Onlinewelt.

(fkl/pte)

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